VfL Osnabrück und Ex-Trainer Antwerpen: Der endlose Streit um Spielmanipulation
Kein Urteil im Streit zwischen VfL Osnabrück und Antwerpen - VfL Osnabrück und Ex-Trainer Antwerpen: Der endlose Streit um Spielmanipulation
Der Rechtsstreit zwischen dem VfL Osnabrück und seinem ehemaligen Trainerstab zieht sich weiter hin, nachdem ein Gericht das Verfahren kürzlich vertagt hat. Der Verein hatte Cheftrainer Marco Antwerpen und Co-Trainer Frank Döpper im Mai 2025 wegen des Vorwurfs der Spielmanipulation entlassen. Beide Männer wehren sich seitdem in mehreren Verhandlungsrunden gegen die Entscheidung – mit gemischten Erfolgen.
Die jüngste Sitzung vor dem Arbeitsgericht fand in dieser Woche statt, endete jedoch ohne Ergebnis. Ein neuer Termin wurde nun auf Ende März 2026 angesetzt.
Der Streit begann nach der 1:2-Niederlage Osnabrücks im NFV-Pokalfinale am 24. Mai 2025. Der Verein warf Antwerpen und Döpper vor, sie hätten versucht, das Spiel zu beeinflussen, indem sie einen Reha-Trainer unter Druck setzten, einen ausgeliehenen Spieler zu kontaktieren. Ziel sei es gewesen, den Spieler dazu zu bewegen, das Spiel ausfallen zu lassen – so die Anklage.
Drei Tage später entließ der VfL Osnabrück beide Trainer. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) schaltete sich ein: Sein Sportgericht verhängte am 28. August Sperren – zwölf Monate für Antwerpen und drei Monate für Döpper. Die beiden legten Berufung ein, und am 26. November reduzierte das DFB-Bundesgericht die Sperre für Antwerpen auf drei Monate, während Döpper vollständig freigesprochen wurde.
Im Mittelpunkt der aktuellen Arbeitsgerichtsverhandlung stand diese Woche die Aussage von Tim Schütte, dem Reha-Trainer, um den sich die Vorwürfe drehen. Unter Eid wiederholte er seine Unschuldsbeteuerungen, bestätigte jedoch, dass Antwerpen ihn zweimal aufgefordert habe, den Spieler zu kontaktieren. Trotz der Beweislage vertagte das Gericht die Verhandlung ohne Urteil und setzte den nächsten Termin auf den 30. März 2026, 14:00 Uhr, fest.
Beide Trainer beteuern weiterhin ihre Unschuld und bestehen darauf, niemals versucht zu haben, das Spiel zu manipulieren. Der Fall bleibt ungelöst – eine endgültige Entscheidung wird frühestens in der nächsten Verhandlung im kommenden Jahr erwartet.
Der juristische Konflikt zwischen Osnabrück und seinen ehemaligen Mitarbeitern zieht sich weiter hin, ohne dass ein Urteil in Sicht ist. Die Sitzung des Arbeitsgerichts im März 2026 bietet die nächste Gelegenheit für eine Klärung. Bis dahin halten die Vorwürfe und das Berufungsverfahren die Auseinandersetzung in der Schwebe.
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