11 March 2026, 14:10

Eltern in Northeim schlagen Alarm: Grundschulen am Limit durch Überlastung und Sprachbarrieren

Ein Klassenraum in Nigeria mit Schülerinnen und Schülern, die Gesichtsmasken tragen und auf Bänken sitzen oder stehen, mit Büchern und Gegenständen auf Tischen, Fenstern, einer Tür und Deckenleuchten und -ventilatoren im Hintergrund.

Normaler Unterricht kaum möglich? Kritik an der Regierung - Eltern in Northeim schlagen Alarm: Grundschulen am Limit durch Überlastung und Sprachbarrieren

Eltern in Northeim haben schwere Bedenken bezüglich der Unterrichtsbedingungen an örtlichen Grundschulen geäußert. Sie beschreiben die Klassen als überlastet, wobei Kinder mit Migrationshintergrund aufgrund begrenzter Deutschkenntnisse und fehlender Unterstützung besonders zu kämpfen haben. Das Bildungsministerium verwies auf laufende Maßnahmen, darunter das 2024 eingeführte Startchancen-Programm.

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Die Frustration unter den Eltern wächst. Sie bezeichnen den Unterricht an Northeims Grundschulen als "kaum noch möglich und fast schon ein Wunder". Zu den Hauptproblemen zählen Verhaltensauffälligkeiten, Personalmangel und eine hohe Zahl von Schülern mit unzureichenden Deutschkenntnissen. Viele fordern mehr Ressourcen und zusätzliche Lehrkräfte, um die Situation zu entlasten.

Das Bildungsministerium räumte ein, dass die Herausforderungen in Northeim die überregionalen Probleme widerspiegeln. Zwar werde an allen Grundschulen im Landkreis bereits im Tandem unterrichtet, doch fehle es an spezialisiertem Fachpersonal. Das Ministerium verwies zudem auf das Startchancen-Programm, eine Bund-Länder-Initiative, die von 2024 bis 2034 läuft und Schulen mit ähnlichen Schwierigkeiten fördert.

Die Auswahl der teilnehmenden Schulen erfolgt nach Kriterien des Ministeriums für Schule und Bildung, doch welche Einrichtungen konkret profitieren, bleibt unklar. Das Ministerium betonte, dass Northeim kein Einzelfall sei – viele Regionen kämpften mit Sprachbarrieren und Personalengpässen in den Klassen.

Die Antwort des Ministeriums bestätigt, dass Northeims Schulen nicht allein mit diesen Belastungen stehen. Das Startchancen-Programm zielt auf langfristige Unterstützung ab, doch die Eltern drängen auf sofortige Maßnahmen. Ohne zusätzliche Lehrkräfte und Ressourcen könnten die Unterrichtsbedingungen für Pädagogen und Schüler weiter schwierig bleiben.

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