Wolfsburgs Trainer Simonis kämpft um seinen Job – Hoffenheim-Spiel wird zum Schicksalsspiel
Winfried JunkWolfsburgs Trainer Simonis kämpft um seinen Job – Hoffenheim-Spiel wird zum Schicksalsspiel
VfL Wolfsburgs Trainer Paul Simonis steht vor einer ungewissen Zukunft nach einem holprigen Saisonstart. Die schwache Leistung in der Bundesliga und das frühe Ausscheiden im DFB-Pokal haben den Druck auf seine Position weiter erhöht. Eine Niederlage im anstehenden Spiel gegen TSG 1899 Hoffenheim könnte das Ende seiner Amtszeit als Chefcoach bedeuten.
Simonis erhielt zwar für die Partie gegen Hoffenheim noch einmal das Vertrauen der Vereinsführung, doch hinter den Kulissen laufen bereits Vorbereitungen für einen möglichen Wechsel. Sollte er entlassen werden, würde voraussichtlich U19-Trainer Daniel Bauer als Interimstrainer für das folgende Spiel gegen Werder Bremen einspringen.
Die anschließende Länderspielpause nach dem Bremen-Spiel böte dann die nötige Zeit, um einen dauerhaften Nachfolger zu verpflichten. Als Favorit gilt Bruno Labbadia, dessen Erfahrung in Abstiegskämpfen und seine Kenntnis des Vereins als entscheidende Vorteile gelten.
Doch die Umbrüche könnten über die Trainerposition hinausgehen. Auch die Sportdirektoren Peter Christiansen und Sebastian Schindzielorz sollen laut Berichten auf der Kippe stehen. Als mögliche Nachfolger werden Jörg Schmadtke und Sven Mislintat gehandelt.
Am Mittwoch gab der Verein bereits die Verpflichtung von Pirmin Schwegler als neuen Sportdirektor bekannt, der von Eintracht Frankfurt wechselt. Seine offizielle Vorstellung erfolgte am 11. Dezember 2025 im Rahmen einer Pressekonferenz.
Das nächste Spiel Wolfsburgs wird für Simonis zum Schicksalsspiel. Eine Niederlage könnte einen raschen Umbruch auslösen – mit Labbadia als wahrscheinlichem neuen Trainer und Schwegler, der bereits im Amt ist, um den Übergang zu begleiten. Auch in der Führungsstruktur des Vereins könnten in den kommenden Wochen weitere Anpassungen folgen.
