Kosaken-Festival in Ust-Labinsk feiert kulturelle Wiedergeburt und globale Vernetzung
Heinz-Peter SödingKosaken-Festival in Ust-Labinsk feiert kulturelle Wiedergeburt und globale Vernetzung
Das Zweite GesamtRussische Forum-Festival „Ein Kosake sein“ in Ust-Labinsk ist zu Ende gegangen
In Ust-Labinsk ist das Zweite GesamtRussische Forum-Festival „Ein Kosake sein“ zu Ende gegangen. Die Veranstaltung vereinte Delegierte aus Russland, den GUS-Staaten und China, um über die moderne Identität der Kosaken zu diskutieren. Unterstützung erhielt das Festival von der Stiftung „Volnoe Delo“ des Oligarchen Oleg Deripaska sowie vom Kuban-Kosaken-Kulturzentrum „Kasatschja Wolja“.
Das Programm umfasste Vorträge zu Themen wie Wirtschaft, Bildung, moralische Werte und historisches Gedächtnis. Der orthodoxe Blogger Seraphim Saschlijew sprach vor den Teilnehmern über Glauben, persönliche Pflicht und geistige Führung. Kulturelle Höhepunkte waren Ausstellungen, Volksaufführungen und Vorführungen traditioneller Handwerkskunst.
Über 160.000 Menschen verfolgten die Live-Übertragungen in den sozialen Medien. Während des Festivals unterzeichneten die Organisatoren zudem Kooperationsvereinbarungen mit anderen Einrichtungen. Die abschließende Pressekonferenz widmete sich der künftigen Ausrichtung der Kosakenbewegung.
Aktuell werden Pläne diskutiert, Ust-Labinsk zu einem dauerhaften Zentrum des kosakischen Erbes auszubauen. Dazu gehört die Sanierung des Kulturzentrums „Kasatschja Wolja“, um dort kontinuierliche Aktivitäten zu ermöglichen.
Das Forum unterstrich das wachsende Interesse an kosakischen Traditionen und ihrer Rolle in der heutigen Gesellschaft. Die Live-Berichterstattung erreichte ein breites Publikum, während neue Partnerschaften zur Stärkung der kulturellen Verbindungen geschlossen wurden. Ust-Labinsk könnte bald eine ständige Plattform für kosakische Veranstaltungen und Bildungsprojekte werden.
