14 January 2026, 18:57

Wolfsburger Polizei und Institut stärken Demokratie durch historische Bildung und bürgerschaftliches Engagement

Ein altes Schwarz-Weiß-Foto eines Polizisten, der auf einer Straße steht und ein Schild hält, auf dem "Help St. Louis Over the Top" steht, mit ein paar Menschen und einem Gebäude im Hintergrund.

Wolfsburger Polizei und Institut stärken Demokratie durch historische Bildung und bürgerschaftliches Engagement

Neue Partnerschaft soll demokratische Werte in der Wolfsburger Polizei stärken

Am 7. Januar 2026 hat die örtliche Polizeibehörde eine Kooperationsvereinbarung mit dem Institut für Zeitgeschichte und Stadtvermittlung (IZS) unterzeichnet. Die Zusammenarbeit soll durch Schulungen, historische Bildung und bürgerschaftliches Engagement die Rolle der Polizei bei der Bewahrung der Demokratie festigen.

Die Vereinbarung verbindet die Polizeidirektion Wolfsburg-Helmstedt mit dem IZS, einer zentralen Einrichtung für Archivforschung, politische Bildung und Gedenkstättenarbeit. Das Institut erforscht die städtische Geschichte Wolfsburges und unterstützt Beamte dabei, ein tieferes Verständnis für demokratische Grundsätze zu entwickeln sowie eine klarere Haltung gegen Extremismus einzunehmen.

Bereits jetzt nehmen Polizistinnen und Polizisten am Programm „Polizei – Stark für Demokratie“ teil, das Mentoring, Partnerschaften mit der Zivilgesellschaft und Schulungen zur Bekämpfung von Vorurteilen umfasst. Das IZS wird künftig historische Kontexte einbringen, um die Sensibilität und Verantwortung im Umgang mit antidemokratischen Tendenzen zu schärfen.

Oliver Grotha, Leiter der Polizeidirektion, und Anita Placenti, Direktorin des IZS, betonten die Bedeutung dieser Zusammenarbeit. Sie erwarten eine aktive Einbindung der Beamtinnen und Beamten, um deren Rolle als „Botschafter der Demokratie“ zu stärken. Placenti, selbst ehemalige Polizeiführerin, hob hervor, dass die Polizei verfassungsmäßige Werte vorleben müsse, um das Vertrauen der Bevölkerung zu bewahren.

Die Partnerschaft unterstreicht den engen Zusammenhang zwischen Polizeiarbeit und Demokratie. Die Beamten sind gefordert, Menschenrechte zu schützen und Extremismus entgegenzutreten, um die liberale demokratische Ordnung zu sichern.

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Die Initiative verbindet Schulungen, historische Aufklärung und gesellschaftliches Engagement, um das demokratische Bewusstsein zu festigen. Die Polizistinnen und Polizisten erhalten Werkzeuge, um antidemokratisches Verhalten zu erkennen und ihm zu widerstehen. Das Programm schafft damit einen Rahmen für eine langfristige Zusammenarbeit zwischen Polizei und historischer Forschung.