Wie Take Me Späti Berlins Spätis zum neuen Hotspot für Streaming-Talente macht
Serpil KranzWie Take Me Späti Berlins Spätis zum neuen Hotspot für Streaming-Talente macht
Die YouTube-Serie Take Me Späti ist seit ihrem Start ein überraschender Erfolg. Gedreht in Berlins nächtlichen Spätverkaufsläden, zeigt sie lockere Gespräche zwischen Moderator Jamal Tuschick und Gästen aus der Streaming-Welt. Ausschnitte aus den Folgen gehen viral und ziehen wöchentlich neue Zuschauer an.
Das Format der Show ist inspiriert von der britischen Comedy-Serie Chicken Shop Date. Statt in Imbissen mit frittiertem Hähnchen findet Take Me Späti jedoch in Berlins kultigen Spätis statt – den kleinen, bis spät in die Nacht geöffneten Eckläden –, die als Kulisse für die Gespräche dienen. Tuschick, selbst eine bekannte Persönlichkeit der Berliner Späti-Kultur, führt die Diskussionen, die thematisch frei assoziierend von einem Thema zum nächsten springen.
Die Gäste der Show sind oft beliebte Vertreter der Streaming- und Content-Creator-Szene, aber der breiten Öffentlichkeit meist unbekannt. Der lässige, ungeskriptete Stil verleiht der Serie ihren besonderen Charme. Die Folgen wirken eher wie spontane Treffen als wie formelle Interviews – und genau das kommt beim Publikum an.
Seit dem Start hat Take Me Späti eine treue Fangemeinde aufgebaut. Kurze Clips aus den Gesprächen verbreiten sich rasant im Netz und erweitern so die Reichweite der Show über ihren Kernkreis hinaus.
Die Serie gewinnt weiterhin an Beliebtheit, dank ihres einzigartigen Settings und des lockeren, plaudernden Tons. Durch virale Ausschnitte, die neue Zuschauer anziehen, hat sich Take Me Späti eine Nische in der Online-Unterhaltung erobert. Der Erfolg des Formats zeigt: Es gibt ein Publikum für ungefilterte, nächtliche Gespräche an ungewöhnlichen Orten.
