Weihnachtspremiere von Circus Krone in München durch Aktivisten gestört
Leopold BeerPremiere im Münchner Circus Krone gestört - Weihnachtspremiere von Circus Krone in München durch Aktivisten gestört
Weihnachtspremiere mit Störung: Aktivisten unterbrechen Vorstellung von Circus Krone in München
Am ersten Weihnachtstag eröffnete Circus Krone in München sein Winterprogramm – doch die Vorstellung wurde von einer unerwarteten Unterbrechung überschattet. Aktivisten drangen kurzzeitig in die Show ein, was zu einer angespannten Auseinandersetzung mit dem Personal führte.
Bestätigte Berichte, dass Demonstranten die Manege stürmten, gibt es nicht, und größere Ausschreitungen blieben aus. Dennoch bleiben die seit Langem bestehenden Bedenken gegen die Nutzung wildlebender Tiere – darunter Löwen – in den Vorstellungen des Zirkus ein umstrittenes Thema.
Der Vorfall begann, als zwei Aktivisten während der Aufführung den Vorstellungsbereich betraten. Sie sollen versucht haben, ein Transparent zu entrollen, doch der genaue Inhalt der Botschaft ist unklar. Zirkusmitarbeiter griffen umgehend ein, schalteten das Licht aus und geleiteten das Duo aus dem Zelt.
Es folgte eine hitzige Wortgefecht zwischen den Protestierenden und den Angestellten. Die Sicherheitskräfte hatten Mühe, die Lage zu beruhigen, woraufhin die Polizei eintraf und die Situation entschärfte. Verhaftungen gab es nicht, und nach einer kurzen Unterbrechung wurde die Vorstellung fortgesetzt.
Kritik an den Tierdressuren von Circus Krone besteht bereits seit Jahren. Gegner argumentieren, dass der Einsatz wildlebender Tiere in Shows ethisch fragwürdig sei. Zu der jüngsten Störung hat der Zirkus bisher keine öffentliche Stellungnahme abgegeben.
Die Premierenfeier endete ohne weitere Zwischenfälle. Dank des Polizeieinsatzes eskalierte die Situation nicht, und die Show konnte wie geplant fortgesetzt werden. Die Debatte über den Tierschutz in Zirkussen dürfte jedoch weitergehen.
