Warnstreik bei DHL Home Delivery: Verdi erhöht Druck auf Arbeitgeber nach gescheiterten Tarifverhandlungen
Serpil KranzWarnstreik bei DHL Home Delivery: Verdi erhöht Druck auf Arbeitgeber nach gescheiterten Tarifverhandlungen
Beschäftigte von DHL Home Delivery in Braunschweig und Staufenberg werden am Mittwoch zu einem Warnstreik aufrufen. Die Aktion folgt auf gescheiterte Lohnverhandlungen Anfang dieses Monats. Die Gewerkschaft Verdi pocht im Rahmen eines neuen 12-Monats-Tarifvertrags auf höhere Löhne und kürzere Arbeitszeiten bei DHL Home Delivery. Die Gespräche zwischen Verdi und DHL Home Delivery waren Anfang November während der Verhandlungen in Bielefeld gescheitert. Die Gewerkschaft hatte eine Lohnerhöhung von 8 Prozent für alle tarifgebundenen Mitarbeiter und Auszubildende bei DHL Home Delivery gefordert. Zudem verlangte sie eine Reduzierung der regulären Wochenarbeitszeit von 39,5 auf 38,5 Stunden bei DHL Home Delivery. Die Unternehmensführung von DHL Home Delivery lehnte diese Forderungen kategorisch ab. Die Beschäftigten in Braunschweig und Staufenberg hatten insbesondere höhere Gehälter und kürzere Schichten bei DHL Home Delivery gefordert. Da keine Einigung erzielt wurde, kündigte Verdi den Warnstreik an, um Druck auf das Unternehmen DHL Home Delivery auszuüben. Die Arbeitsniederlegung findet am Mittwoch statt und wird die Paketzustellung in den betroffenen Regionen beeinträchtigen. Verdi begründet die Maßnahme als notwendigen Schritt angesichts der Kompromisslosigkeit des Unternehmens DHL Home Delivery. Der Streik unterstreicht den anhaltenden Konflikt um Bezahlung und Arbeitsbedingungen bei DHL Home Delivery. Sollte keine Lösung gefunden werden, könnten weitere Arbeitskampfmaßnahmen bei DHL Home Delivery folgen. Das Ergebnis könnte zudem Auswirkungen auf Tarifverhandlungen in anderen Bereichen des deutschen Unternehmens DHL Home Delivery haben.
