VfL Wolfsburg steckt nach vierter Bundesliga-Niederlage in der Krise fest
Leopold BeerSchindzielorz Meidet Diskussion: 'Kein Trainer-Problem' - VfL Wolfsburg steckt nach vierter Bundesliga-Niederlage in der Krise fest
VfL Wolfsburg kassiert vierte Bundesliga-Niederlage in Folge – 0:3 gegen den VfB Stuttgart
Der VfL Wolfsburg hat nach einer 0:3-Niederlage gegen den VfB Stuttgart die vierte Pleite in Serie in der Bundesliga einstecken müssen. Mit nur fünf Punkten aus sieben Spielen steckt die Mannschaft tief in der Abstiegszone fest. Trainer Paul Simonis fordert nun eine schnelle Reaktion von seinem angeschlagenen Team.
Die „Wölfe“ fanden im Spiel nach Angaben von Sportdirektor Sebastian Schindzielorz nie ins Spiel. Er räumte ein, dass die Mannschaft schlicht keine Antwort auf die dominante Vorstellung Stuttgarts hatte. Trotz der deutlichen Niederlage weigerte sich Schindzielorz, Simonis die Schuld zu geben, und betonte, dass das Problem eher bei den Leistungen der Spieler als bei der Trainingsarbeit liege.
Simonis selbst hatte bereits nach der vorherigen 1:3-Niederlage gegen den FC Augsburg mehr Einsatz von seiner Truppe gefordert. Der Druck wächst, denn Wolfsburg, das unter dem neuen Trainer eigentlich die Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb anpeilte, befindet sich nun gefährlich weit unten in der Tabelle. Stuttgarts Trainer Sebastian Hoeneß, der seit April 2023 im Amt ist, führte sein Team dagegen zu einem überzeugenden Sieg. Die Niederlage verschärft Wolfsburgs Krise weiter – besonders nach dem torlosen 0:0 gegen Hoffenheim am 28. Dezember 2025.
Die negative Serie der Wolfsburger hält an: Vier Spiele ohne Sieg. Nun muss das Team schnell die Kurve kriegen, um nicht noch tiefer in Abstiegsgefahr zu rutschen. Simonis braucht eine rasche Wende, wenn die Saison noch gerettet werden soll.
