TU Braunschweig glänzt mit Preisen und zukunftsweisenden Projekten in Forschung und Nachhaltigkeit
Serpil KranzTU Braunschweig glänzt mit Preisen und zukunftsweisenden Projekten in Forschung und Nachhaltigkeit
TU Braunschweig verzeichnet eine Phase voller Erfolge und bevorstehender Veranstaltungen in München, Eintracht Braunschweig und Dresden
Die letzten Wochen an der Technischen Universität Braunschweig waren geprägt von Auszeichnungen für herausragende Forschung, neuen Initiativen in den Bereichen Gesundheit und Mobilität sowie der Würdigung studentischer Leistungen. Die Universität treibt ihre Strategie für das Jahr 2030 voran und feiert gleichzeitig Innovationen in verschiedenen Disziplinen.
Am 20. November erhielten drei Mitglieder der Universität den Niedersächsischen Wissenschaftspreis. Professor Andreas Waag, Professor Patrick Schwerdtner und die Masterstudentin Sarah Koop-Brinkmann teilten sich ein Preisgeld von 109.000 Euro für ihre Forschungsbeiträge – ein Beleg für den Fokus der TU auf wissenschaftlichen Fortschritt.
Nur wenige Tage später, am 25. November, wird Claudia Kemfert, Professorin am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), mit dem Abt-Jerusalem-Preis ausgezeichnet. Die Ehrung unterstreicht ihren Einfluss in der Wirtschafts- und Nachhaltigkeitsforschung.
Im Bereich Ingenieurwissenschaften erhielten David Anton und Professor Henning Wessels den FAIR-Data-und-Software-Preis Niedersachsen 2024. Ihr prämiertes Projekt in der Kategorie "Datensatz" zeigt das Engagement der Universität für offene und reproduzierbare Forschung.
Unterdessen wurde Jost Othmer, ein frisch gebackener Masterabsolvent der Fächer Geschichte und Germanistik, mit dem Ivan-Hirst-Preis geehrt. Das Konzernarchiv der Volkswagen AG würdigte seine Abschlussarbeit über die frühe Nutzung von Computertechnologie im Unternehmen.
Vorausschauend findet am 2. Dezember der Mobility Startup Day im Niedersächsischen Forschungszentrum Fahrzeugtechnik (NFF) statt. Die Veranstaltung bringt Expert:innen zusammen, um zukünftige Transportlösungen zu diskutieren und mitzugestalten. Bereits durchgeführte Tests umfassten nächtliche Straßenbahnfahrten mit dem "Traminator", einem umgerüsteten Tram aus dem Jahr 1981, um Daten für die Verbesserung der Schieneninfrastruktur zu sammeln.
Am 4. Dezember geht die kostenlose Plattform PlanGesund.info online. Sie bietet praktische Leitfäden zur Integration von Gesundheitsschutz in die Gebäudegestaltung und richtet sich an Architekt:innen und Planer:innen.
Präsidentin Angela Ittel stellte kürzlich die Entwicklungsstrategie 2030 der TU Braunschweig vor. Zu den zentralen Zielen gehören der Ausbau des Forschungsumfelds und die Weiterentwicklung der Changemaker-Initiative bis 2025. Zudem veröffentlichten Forscher:innen aus Architektur und Ingenieurwesen ein Manifest, das nachhaltige, bezahlbare und sozial gerechte Klimapolitik im Bausektor fordert.
Auch ein studentisches Engagement im Ausland sorgte für Aufmerksamkeit: Jonas Westphal, Student der Architektur, unterstützte während eines Auslandsaufenthalts in Südspanien Rettungseinsätze bei schweren Überschwemmungen.
Die jüngsten Aktivitäten der TU Braunschweig spiegeln ein breites Spektrum an Erfolgen wider – von preisgekrönter Forschung bis hin zu praxisnahen Projekten in Gesundheit und Mobilität. Mit kommenden Veranstaltungen und laufenden Vorhaben festigt die Universität ihre Rolle als Innovations- und Bildungsstandort für die nächsten Jahre.
