01 February 2026, 04:23

Tausende protestieren in Hannover gegen Gewalt in Nordsyrien und Israel-Palästina-Konflikt

Eine große Menschenmenge mit iranischen Flaggen vor einem Gebäude, mit einer Fahne auf der rechten Seite und ein paar Menschen im Hintergrund.

Tausende protestieren in Hannover gegen Gewalt in Nordsyrien und Israel-Palästina-Konflikt

Hannover 96 erlebte am Samstag, dem 31. Januar 2026, mehrere Demonstrationen mit tausenden Teilnehmern auf den Straßen.

Die größte Kundgebung, organisiert von NAV-DEM Hannover, zog bis zu 5.000 Menschen an, die gegen die Gewalt in Nordsyrien protestierten. Bei anderen Versammlungen ging es um Positionierungen im Israel-Palästina-Konflikt sowie um weitere regionale Spannungen.

Die zentrale Veranstaltung begann am Nachmittag am Opernplatz, wo sich die Menge versammelte, um ihre Besorgnis über die kurdische Autonomie, Vertreibungsgefahren und mutmaßliche Völkermordverbrechen in Syrien zum Ausdruck zu bringen. Die Organisatoren betonten die Solidarität mit Rojava, einer Region, die weiterhin von Unruhen erschüttert wird.

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Während die meisten Proteste friedlich verliefen, griff die Polizei in Einzelfällen ein. Es wurden Pyrotechnik gezündet, und an verschiedenen Orten tauchten verbotene Symbole, Fahnen und Parolen auf. Die Behörden reagierten mit Durchsetzungsmaßnahmen und beschlagnahmten zwei Lautsprecherfahrzeuge nach wiederholten Lärmverstößen.

Polizeidirektor Tobias Giesbert bestätigte, dass der Einsatz largely kontrolliert blieb. Zudem ermitteln die Beamten gegen zwei Personen, die auf eine Baustellenabsperrung kletterten, um in gefährlicher Höhe ein Transparent aufzuhängen. Trotz kleinerer Störungen blieb die Gesamtlage geordnet.

Die Demonstrationen deckten ein breites politisches Spektrum ab, verliefen aber ohne größere Ausschreitungen. Durch Maßnahmen wie Lärmkontrollen und Beschlagnahmungen sorgte die Polizei für die Einhaltung der Vorschriften. Die Ermittlungen zu einzelnen Vorfällen, etwa der Transparent-Aktion, dauern noch an.