Streit um Schutz des Wupper-Wehrs: SPD und CDU uneins über Maßnahmen in Wipperkotten
Leopold BeerStreit um Schutz des Wupper-Wehrs: SPD und CDU uneins über Maßnahmen in Wipperkotten
Eine Debatte über den Schutz des historischen Wupper-Wehrs in Wipperkotten ist entbrannt. Während die SPD strengere Maßnahmen fordert, plädiert die CDU für einen ausgewogeneren Ansatz. Beide Parteien sind sich jedoch einig, dass der Standort und die umliegende Natur geschützt werden müssen.
Die SPD hat einen Antrag eingebracht, der einen verstärkten Schutz des Wehrs vorsieht. Die CDU kündigte an, den Vorschlag in seiner aktuellen Form abzulehnen. Die Sprecherin Nina Wacker kritisierte, dem Antrag fehle es an Verhältnismäßigkeit und Augenmaß.
Laut CDU gehen die Pläne der SPD über das vertretbare Maß hinaus. Wacker hofft auf einen Kompromiss, der den Schutz des Wehrs gewährleistet, ohne die Maßnahmen unpraktikabel zu gestalten. Stattdessen setzt die Partei auf verstärkte Öffentlichkeitsarbeit und die direkte Einbindung der Besucher.
Die CDU erwartet zudem, dass die Stadtverwaltung den SPD-Antrag vor weiteren Entscheidungen prüft. Den Einsatz größerer Polizeieinheiten, etwa von Bereitschaftspolizeien, hält sie für unnötig. Effektiver seien verstärkte Streifen und eine höhere Sensibilisierung der Öffentlichkeit.
Ziel von CDU und SPD bleibt der Schutz des Wupper-Wehrs – doch über die Mittel dazu herrscht Uneinigkeit. Die CDU wird weiterhin auf realistische und verhältnismäßige Lösungen drängen.






