"Stranger Dogs": Brasilianische Stadt vermittelt Welpen als Netflix-Helden
Serpil Kranz"Stranger Dogs": Brasilianische Stadt vermittelt Welpen als Netflix-Helden
Eine brasilianische Stadt startet kreative Kampagne: Verlassene Welpen als Stranger Things-Charaktere zur Adoption freigegeben
Die Tierschutzbehörde (DPA) von Caxias do Sul hat eine originelle Adoptionskampagne gestartet, um Obdachlosen-Welpen ein Zuhause zu vermitteln – und zwar genau zum Finale der Netflix-Serie Stranger Things. Unter dem Namen Stranger Dogs sorgt die Aktion mit einem cleveren Twist auf die klassische Vermittlungsinitiative für Aufsehen.
Mithilfe künstlicher Intelligenz wurden die jungen Hunde digital in Doppelgänger der Stranger Things-Figuren verwandelt. Passend zu ihren fiktiven Vorbildern erhielten sie auch deren Namen, was Fans der Serie zusätzlich begeistert. Einer der Welpen, der 50 Tage alte Will, hat bereits ein neues Zuhause gefunden.
Die DPA nutzt den globalen Hype um die finalen Folgen der Serie gezielt für ihre Kampagne. Durch den Bezug zur Popkultur hofft das Team, vor allem jüngere Zielgruppen zu erreichen, die sich sonst kaum mit Tiervermittlung beschäftigen. Sobald die mittelgroßen Welpen alt genug sind, übernimmt die Stadt die Kastration – ein wichtiger Schritt für verantwortungsvolle Tierhaltung von Anfang an.
Interessierte können sich die Hunde über den Instagram-Account der DPA ansehen. Die Mischung aus Nostalgie und Innovation hat der Kampagne bereits landesweite Aufmerksamkeit beschert – und zeigt, wie kreativ Tiervermittlung sein kann.
Stranger Dogs verbindet Unterhaltung mit einem ernsten Anliegen: Indem die adoptierbaren Welpen mit einer beliebten Serie verknüpft werden, will die DPA die Vermittlungszahlen in Caxias do Sul steigern. Die garantierte Kastration durch die Stadt sichert zudem das langfristige Wohl der Tiere.






