Sternsinger kämpfen in Niedersachsen gegen Kinderarbeit und für Bildung
Leopold BeerMinisterpräsident Lies empfängt Sternsinger - Sternsinger kämpfen in Niedersachsen gegen Kinderarbeit und für Bildung
Achtundfünfzig Sternsinger aus dem Bistum Hildesheim besuchten diese Woche die Niedersächsische Staatskanzlei in Hannover. Ihre unter dem Motto "Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit" stehende Aktion setzt sich dafür ein, das Recht von Kindern auf Bildung statt Arbeit ins Bewusstsein zu rufen. Die Gruppe wurde während ihres Besuchs von Landesvertretern herzlich empfangen.
Die jungen Sänger begannen ihren Besuch mit einem Treffen mit Ministerpräsident Olaf Lies (SPD). Er begrüßte sie persönlich und spendete für ihre Sammelbüchsen. Ihre Botschaft – der Einsatz für Bildung statt Kinderarbeit – fand bei den lokalen Politikern großen Anklang.
Im Landtag brachten die Sternsinger den traditionellen Segen "20*C+M+B+26" über dem Haupteingang an. Landtagspräsidentin Hanna Naber äußerte sich später unterstützend zu ihrem Anliegen und lobte ihr Engagement gegen Kinderarbeit. Sie betonte, wie wichtig es sei, dass Kinder zur Schule gehen, anstatt in Fabriken oder anderen Jobs arbeiten zu müssen. Die Veranstaltung knüpfte an die lange Tradition der Sternsinger an, Wohltätigkeit mit gesellschaftlichem Einsatz zu verbinden. Der diesjährige Fokus auf Kinderarbeit lenkte während des Besuchs besondere Aufmerksamkeit auf ihre Mission.
Die Sternsinger verließen Hannover mit Spenden und öffentlicher Rückendeckung für ihre Kampagne. Ihr Segen bleibt am Landtag sichtbar angebracht – als mahnendes Symbol für ihren Einsatz für Kinderrechte. Der Besuch festigte die Verbindung zwischen der Gruppe und der politischen Führung Niedersachsens.
