24 June 2026, 18:09

Stadtrat lehnt Haushaltsentwurf 2026 ab und fordert schärfere Sparmaßnahmen

Budgetkürzungen: CDU nahezu zufrieden, Rot-Grün will Massnahmen überprüfen

Stadtrat lehnt Haushaltsentwurf 2026 ab und fordert schärfere Sparmaßnahmen

Der Stadtrat hat den Entwurf des Haushaltsplans 2026 der Verwaltung abgelehnt und weitere Einsparungen gefordert. Die Entscheidung im März löste eine Debatte über Sparmaßnahmen und deren langfristige Auswirkungen auf die Stadtfinanzen und die öffentlichen Dienstleistungen aus.

Am Montag schlug die Verwaltung Kürzungen vor, die sich vor allem auf Personal- und Betriebskosten konzentrieren. Diese Maßnahmen stoßen bei den politischen Gruppen auf geteilte Reaktionen. Die CDU zeigte sich zwar zufrieden mit dem Ergebnis, argumentierte jedoch, dass kleinere Einsparungen die tieferliegenden finanziellen Probleme nicht lösen würden. Sie betonte die Notwendigkeit mutigerer Reformen, die durch Digitalisierung mehr Effizienz schaffen sollten – statt die Arbeitsbelastung zu erhöhen.

SPD und Grüne begrüßten zwar die Haltung der Verwaltung, bestanden aber auf eine gründliche Prüfung des Sparpakets. Sie bezeichneten die aktuellen Vorschläge als Ausgangspunkt und warnten, dass weitere Kürzungen folgen könnten. Beide Parteien forderten zudem eine Risikobewertung und wiesen die Verantwortung für die Maßnahmen der Ratsmehrheit zu. Befürchtet wird, dass Personalabbau die Dienstleistungsqualität beeinträchtigen und die Fähigkeit der Stadt gefährden könnte, ihre Aufgaben zu erfüllen.

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Die Sparpläne bleiben umstritten, da die Parteien uneins über Umfang und Folgen sind. Die Vorschläge der Verwaltung werden nun weiter geprüft, während die politischen Gruppen Anpassungen fordern. Die strukturellen Finanzprobleme der Stadt bleiben damit vorerst ungelöst.

Quelle