Spandau 04 zieht nach Elfmeter-Drama ins Supercup-Finale ein
Heinz-Peter SödingSpandau 04 zieht nach Elfmeter-Drama ins Supercup-Finale ein
Spandau 04s Wasserball-Team steht nach dramatischem Elfmeterschießen im Supercup-Finale
Mit einem knappen 19:18-Sieg im Elfmeterschießen gegen den ASC Duisburg hat sich Spandau 04 für das Supercup-Finale qualifiziert. Dort trifft die Mannschaft auf den Titelverteidiger Waspo Hannover, der im Halbfinale den OSC Potsdam mit 30:10 deklassierte. Das Finale findet am kommenden Samstag um 18:00 Uhr statt – ein packendes Wiedersehen zweier langjähriger Rivalen steht bevor.
Das Spiel begann eng: Spandau lag im ersten Viertel früh mit 1:2 zurück, kämpfte sich jedoch noch vor der Pause in Führung. Doch die zweite Spielhälfte startete durchwachsen – die Berliner blieben ohne Torerfolg, während Duisburg mit 7:6 in die Halbzeit ging.
Im dritten Abschnitt übernahm Spandau wieder das Kommando und baute die Führung auf 11:8 aus. Doch im letzten Viertel ließ der Schwung nach. Duisburg glich in den letzten zehn Sekunden zum 13:13 aus und zwang das Spiel damit ins Elfmeterschießen. Dort bewies Routinier Marek Tkac Nervenstärke: Trotz anhaltender Fitnessprobleme – er hatte zuvor verletzungsbedingt gespielt – verwandelte er den entscheidenden 15. Wurf zum Sieg.
Ganz anders verlief das Halbfinale für den Finalgegner Waspo Hannover. Die Titelverteidiger dominierten den OSC Potsdam von Beginn an und siegten souverän mit 30:10.
Spandaus knapper Erfolg ebnet den Weg zu einem hochspannenden Finale gegen den favorisierten Serienmeister. Die Partie am Samstag (18:00 Uhr) verspricht eine Neuauflage klassischer Duelle. Tkacs späte Heldentat und Spandaus Nervenstärke im Elfmeterschießen könnten sich als entscheidend erweisen – wenn es darum geht, den amtierenden Champion vom Thron zu stoßen.
