Sozialwohnungen in Deutschland: 20.000 weniger bis Ende 2025 – doch es gibt Hoffnung
Heinz-Peter SödingSozialwohnungen in Deutschland: 20.000 weniger bis Ende 2025 – doch es gibt Hoffnung
Deutschlands Sozialwohnungsbestand schrumpft 2025 drastisch
Ende 2025 verzeichnete Deutschland einen deutlichen Rückgang beim Sozialwohnungsbestand: Im Vergleich zum Vorjahr gingen rund 20.000 Wohnungen verloren, sodass die Gesamtzahl auf knapp unter 1,05 Millionen sank. Die Entwicklung verlief jedoch je nach Bundesland sehr unterschiedlich – während einige Regionen ihren Bestand ausbauten, schrumpfte er in anderen um tausende Einheiten.
Bundesweit wurden 57.621 Wohnungen aus den mietpreisgebundenen Sozialwohnungsprogrammen genommen, was maßgeblich zum Gesamtrückgang beitrug. Besonders betroffen war Nordrhein-Westfalen, wo 18.538 Wohnungen aus dem System fielen. Auch Berlin (–2.957) und Bayern (–2.790) verzeichneten spürbare Verluste.
Nicht alle Bundesländer folgten diesem Trend: Baden-Württemberg verzeichnete mit 3.046 neuen Sozialwohnungen den größten Zubau, gefolgt von Niedersachsen mit 1.240 zusätzlichen Einheiten. Parallel entstanden 4.701 neue Plätze in Wohnheimen für Studierende und Auszubildende.
Als Reaktion auf die Engpässe kündigte Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) ein großes Finanzpaket an: Bis 2029 sollen 23,5 Milliarden Euro in den sozialen Wohnungsbau fließen. Der Sozialwohnungsbestand war bereits bis Ende 2024 auf etwa 1,05 Millionen gesunken und ging 2025 weiter zurück. Mit den geplanten Mitteln will die Bundesregierung den Schwund stoppen und bezahlbaren Wohnraum im ganzen Land ausbauen.






