Solinger Stadtrat lehnt sichere Beleuchtung für Schulhöfe ab – Bürgerbündnis empört
Heinz-Peter SödingSolinger Stadtrat lehnt sichere Beleuchtung für Schulhöfe ab – Bürgerbündnis empört
Ein Vorschlag zur Verbesserung der Beleuchtung auf Solinger Schulhöfen ist vom Stadtrat abgelehnt worden. Das Bürgerbündnis für Solingen (BfS) hatte einen Plan vorgelegt, um diese Flächen nach Einbruch der Dunkelheit sicherer und einladender zu gestalten. Doch alle anderen Fraktionen – von der CDU bis zur AfD – stimmten dagegen, was beim BfS auf scharfe Kritik stieß.
Das BfS wollte moderne LED-Leuchten mit Bewegungsmeldern und optionalen Solarmodulen installieren. Ziel war es, Energiekosten zu senken und gleichzeitig "Angsträume" in schlecht beleuchteten Bereichen zu verringern. Die Initiative argumentierte, dass dunkle Schulhöfe in der Dämmerung zu No-Go-Areas würden – besonders für Jugendliche.
Paul Bender, Bildungssprecher des BfS, warf dem Rat Heuchelei vor. Er verwies darauf, dass diese Fraktionen sonst oft Klimaschutz und öffentliche Sicherheit betonten – doch einen Plan, der beides vereinte, lehnten sie ab.
Bender verwies zudem auf Rückmeldungen von Jugendlichen, die sich in dunklen Ecken unsicher fühlten. Die Ablehnung des Antrags sende ein "verheerendes Signal" an Familien, warnte er. Das BfS kündigte an, das Thema erneut in den Rat einzubringen und weiter für sicherere, attraktivere Schulhöfe zu kämpfen.
Der Beleuchtungsplan sollte Sicherheit und Nachhaltigkeit verbinden. Mit der Ablehnung bleiben die Schulhöfe vorerst unverändert. Das BfS bleibt jedoch entschlossen, in künftigen Debatten auf Verbesserungen zu drängen.






