25 June 2026, 22:10

Schienen-Chaos: Verband fordert schärfere Kontrolle über DB InfraGO nach GSM-R-Panne

Verband der Güterbahnen fordert strenge Kontrolle über DB InfraGO

Schienen-Chaos: Verband fordert schärfere Kontrolle über DB InfraGO nach GSM-R-Panne

Bundesschienenverkehrsverband fordert schärfere staatliche Kontrolle über DB InfraGO

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Bundesschienenverkehrsverband hat eine strengere staatliche Aufsicht über die DB InfraGO, den Betreiber der deutschen Schieneninfrastruktur, gefordert. Der Verband verweist auf anhaltende Betriebsstörungen, die den Güterverkehr und Lieferketten massiv beeinträchtigen. Nun drängt er auf rasches politisches Handeln, um die Krise zu bewältigen.

Ein bundesweiter Ausfall des GSM-R-Bahnfunksystems hatte zu erheblichen Behinderungen im Güterverkehr geführt. Während der Störung funktionierten Notfallprotokolle entweder gar nicht oder nur unzureichend. Besonders kritisch wurde die Lage an Christi Himmelfahrt, als tagelanges Chaos die Fahrpläne und Leitstellen überlastete.

Neele Wesseln, Geschäftsführerin des Verbands, kritisierte die DB InfraGO für die anhaltenden Betriebsprobleme. Die Defizite hätten die Güterverkehrsunternehmen in einen Dauerausnahmezustand versetzt, belasteten die Mitarbeiter und gefährdeten die Lieferketten. Die wirtschaftlichen Verluste für die Betreiber seien noch nicht absehbar, dürften aber beträchtlich ausfallen.

Als Reaktion fordert der Verband den Verkehrsausschuss des Bundestags auf, die Störungen mit höchster Priorität zu behandeln. Zudem schlägt er die Schaffung eines unabhängigen Bundesamts für Schieneninfrastruktur (BASchi) vor, das die Infrastruktur effizienter überwachen und steuern soll.

Ziel der Vorschläge ist es, die Stabilität der deutschen Schieneninfrastruktur zu sichern und weitere Störungen zu verhindern. Eine neue Aufsichtsbehörde könnte die Zuverlässigkeit erhöhen und die Belastung für die Güterverkehrsunternehmen verringern. Die wirtschaftlichen und logistischen Folgen der aktuellen Pannen bleiben jedoch ein dringendes Problem.

Quelle