Sachsen-Anhalt setzt auf ausländische Arbeitskräfte wie nie zuvor
Heinz-Peter SödingSachsen-Anhalt setzt auf ausländische Arbeitskräfte wie nie zuvor
Sachsen-Anhalt verzeichnet starken Anstieg ausländischer Arbeitskräfte
In Sachsen-Anhalt hat sich die Zahl der ausländischen Beschäftigten in den vergangenen zehn Jahren deutlich erhöht. Fast jedes vierte Unternehmen stellt mittlerweile internationales Personal ein, während knapp neun Prozent aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus dem Ausland kommen. Das Bundesland verzeichnet damit zwischen 2020 und 2025 das stärkste Wachstum bei ausländischen Beschäftigten in Ostdeutschland.
Die Zahl der ausländischen Arbeitskräfte in Sachsen-Anhalt hat sich innerhalb eines Jahrzehnts vervierfacht. Allein zwischen Juni 2024 und Juni 2025 stieg die Anzahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Ausländer um 5.560. Der Anteil der Betriebe, die internationales Personal einstellen, hat sich seit 2015 mehr als verdoppelt.
Größere Unternehmen sind eher bereit, ausländische Arbeitskräfte zu beschäftigen. Dennoch stellen weiterhin fast drei Viertel der Betriebe im Land kein Personal aus dem Ausland ein. Immer mehr Firmen setzen jedoch auf ausländische Arbeitskräfte, um langfristig ihre Belegschaft zu sichern.
Ausländische Beschäftigte sind mittlerweile ein zentraler Bestandteil des Arbeitsmarktes in Sachsen-Anhalt. Der Trend zeigt, wie stark das Land zunehmend auf internationale Arbeitskräfte angewiesen ist, um Personalengpässe zu schließen. Unternehmen betrachten Integration zunehmend als unverzichtbar für ihre zukünftige Arbeitsfähigkeit.






