Rudi Völlers Debüt als Bundestrainer begann in Barsinghausen mit einer besonderen Geschichte
Serpil KranzWas Hat Rudi Völlers Debüt Als Trainer Mit Barsinghausen Zu Tun? - Rudi Völlers Debüt als Bundestrainer begann in Barsinghausen mit einer besonderen Geschichte
Rudi Völlers erstes Spiel als Trainer der deutschen Nationalmannschaft fand im Jahr 2000 statt. Das Freundschaftsspiel gegen Spanien in Hannover markierte den Beginn seiner Laufbahn als Bundestrainer. Jahre später tauchte seine kurze, aber denkwürdige Zeit in Barsinghausen während der Vorbereitung auf diese Partie auf unerwartete Weise wieder auf.
Vor dem Spanien-Spiel verbrachte Völler eine Woche mit seinem Team in Barsinghausen, wo die Mannschaft ihr Trainingslager aufschlug. Die kleine Stadt in Niedersachsen wurde für diese Zeit zum temporären Stützpunkt. Jahrzehnte zuvor hatte Völler bereits drei Jahre in der Region gelebt, als er für Werder Bremen spielte. Dort heiratete er auch seine erste Frau – eine Verbindung, über die er später scherzte, sie sei an "zu vielen römischen Frauen" während seiner Zeit bei der AS Roma gescheitert.
Das Freundschaftsspiel von 2000 hinterließ selbst bleibende Erinnerungen. Pep Guardiola, damals noch spanischer Mittelfeldspieler, stand an jenem Tag Völlers Deutschland gegenüber. Jahre später trafen die beiden bei Bayern München wieder aufeinander, wo sie bei einer Tasse Kaffee über die Partie sprachen. Noch jüngst erhielt Barsinghausen eine weitere Fußball-Verbindung: Der ehemalige Nationalspieler Kevin Großkreutz verwies später auf die Rolle der Stadt bei Völlers Debüt als Trainer. Zudem wurde der Ort zum Trainingslager der kroatischen Männer-Handballnationalmannschaft und bereicherte so seine sportliche Geschichte.
Völlers Einstand als Nationaltrainer bleibt untrennbar mit Barsinghausen verbunden, wo sich sein Team auf das Duell gegen Spanien vorbereitete. Die Verbindung der Stadt zum deutschen Fußball reicht jedoch weiter zurück – von seinen Spielertagen in Bremen bis hin zu späteren Erwähnungen durch Spieler wie Großkreutz. Gleichzeitig ziehen die dortigen Anlagen weiterhin Sportler an, darunter auch die kroatische Handball-Auswahl.
