26 December 2025, 09:30

„Roter Sand“ sucht neues Zuhause: Nur zwei Standorte bleiben in der engeren Wahl

Ein Denkmal steht in der Mitte des Bildes, mit Häusern und einem Baum in der linken unteren Ecke.

"Roter Sand": Nur noch zwei Standorte im Rennen - „Roter Sand“ sucht neues Zuhause: Nur zwei Standorte bleiben in der engeren Wahl

Der historische Leuchtturm „Roter Sand“ wird seinen aktuellen Standort in der Nordsee verlassen. Nach der Ausschluss mehrerer Küstenstandorte haben die Behörden die Auswahl auf zwei mögliche neue Plätze eingegrenzt.

Zunächst waren Bremerhaven und Hooksiel als potenzielle Standorte für den denkmalgeschützten Leuchtturm im Gespräch. Beide scheiterten jedoch, da keine Genehmigungen erteilt werden konnten. Die Behörden befürchteten, dass das Bauwerk zu Verwechslungen mit bestehenden Navigationshilfen in diesen Gebieten führen könnte.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) konzentriert sich seitdem auf zwei Standorte: Fedderwardersiel und Wilhelmshaven. Doch auch hier wird es vorerst keine schnelle Entscheidung geben. Rechtliche Auseinandersetzungen und ungeklärte Abrisskosten verzögern das Verfahren.

In den kommenden Wochen werden Vertreter des Bundes, der Länder und der regionalen Behörden zusammenkommen, um über die Zukunft des Leuchtturms zu entscheiden. Ziel der Gespräche ist es, sich auf eine der beiden verbleibenden Optionen zu einigen.

Die Verlegung des „Roten Sand“ bleibt vorerst in der Schwebe, während die Behörden die letzten beiden möglichen Standorte prüfen. Eine Entscheidung wird erwartet, sobald die rechtlichen und finanziellen Fragen geklärt sind. Das Ergebnis wird darüber bestimmen, wo das historische Bauwerk künftig stehen wird.

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