„Reichsbürger“-Anwalt behauptet Unschuld: „Ich wollte nur helfen“
Heinz-Peter Söding„Reichsbürger“-Anwalt behauptet Unschuld: „Ich wollte nur helfen“
„Reichsbürger“-Putschisten: Er wollte doch nur helfen
Ein Hannoveraner Rechtsanwalt sollte nach dem geplanten „Reichsbürger“-Putsch von Heinrich XIII. Prinz Reuß Außenminister werden. Vor Gericht erklärt er nun ausführlich, warum er sich keiner Schuld bewusst ist.
- November 2025, 09:43 Uhr
Vor einem deutschen Gericht läuft derzeit der Prozess gegen Paul G., einen Hannoveraner Rechtsanwalt, dem vorgeworfen wird, an den Plänen für einen gewaltsamen Umsturz der Regierung beteiligt gewesen zu sein. Er gilt als einer der zentralen Figuren im mutmaßlichen Putschversuch von Heinrich XIII. Prinz Reuß. Die Verhandlung ist bereits von skurrilen Behauptungen geprägt – darunter Hinweise auf außerirdisches Leben und eine erfundene Armee.
Paul G. soll im Fall eines gelungenen Putsches das Amt des Justizministers in der geplanten Regierung von Prinz Reuß übernehmen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, aktiv an der Vorbereitung eines bewaffneten Umsturzes mitgewirkt zu haben, der im Zusammenhang mit der sogenannten Reichsbürger-Bewegung steht. Der Angeklagte bestreitet jedoch jede Schuld und beharrt darauf, dass die Vorwürfe haltlos seien.
Der Prozess nimmt weiter seinen Lauf, während Paul G. seine Unschuld beteuert und die Anklagepunkte als konstruiert zurückweist. Seine Aussagen über eine fiktive Armee und esoterische Überzeugungen sorgen für Aufsehen, doch ein endgültiges Urteil steht noch aus. Es wird sich zeigen, ob er tatsächlich eine Rolle in den angeblichen Putschplänen spielte – oder ob die Vorwürfe fallen gelassen werden.
