14 January 2026, 18:46

Rassistischer Angriff am Oldenburger Hauptbahnhof: Ex-Freund schlägt somalische Frau

Ein Plakat, das eine Gruppe von Menschen zeigt, die drinnen stehen, einer hält eine Waffe in der Hand, mit Text oben und unten: "Die große Zugüberfall - Trouching ein Schreckliches Tough".

Rassistischer Angriff am Oldenburger Hauptbahnhof: Ex-Freund schlägt somalische Frau

Ein 30-jähriger Pole hat am Montagabend am Oldenburger Hauptbahnhof seine 42-jährige Ex-Freundin angegriffen. Bei der Attacke, die rassistische Beleidigungen und körperliche Gewalt umfasste, wurde der Mann von Bundespolizisten festgenommen.

Der Vorfall begann mit einem Streit zwischen dem Mann und seiner ehemaligen Partnerin, einer somalischen Frau. Augenzeugen berichteten, dass er sie zunächst rassistisch beschimpfte, bevor er sie mehrfach schlug und trat. Selbst als die Frau bereits am Boden lag, setzte er die Attacke fort.

Die Frau klagte anschließend über Kopfschmerzen, lehnte jedoch eine medizinische Behandlung ab. Bei der Festnahme wurde bei dem Tatverdächtigen ein Blutalkoholwert von 1,58 Promille gemessen. Die Beamten nahmen ihn in Gewahrsam, um weitere Gewalt zu verhindern; er blieb über Nacht in Haft. Die Ermittler werteten anschließend Videoaufnahmen vom Bahnhof aus, um den genauen Ablauf zu rekonstruieren. Dem Mann werden nun schwere Körperverletzung und Beleidigung vorgeworfen.

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Der Beschuldigte bleibt bis auf Weiteres in Polizeigewahrsam, während die Ermittlungen andauern. Die Staatsanwaltschaft hat bereits Anklage erhoben; das Verfahren wird nun seinen rechtlichen Gang gehen. Die Frau, die bei dem Angriff verletzt wurde, musste nicht ins Krankenhaus.