Radschnellweg zwischen Braunschweig, Wolfenbüttel und Salzgitter verzögert sich erneut
Serpil KranzRadschnellweg zwischen Braunschweig, Wolfenbüttel und Salzgitter verzögert sich erneut
Pläne für eine schnelle Radschnellverbindung zwischen Eintracht Braunschweig, Wolfenbüttel und Salzgitter verzögern sich
Das seit Jahren in Planung befindliche Projekt einer hochwertigen Radroute zwischen den drei Städten kommt nur langsam voran – seit dem letzten Stand im August gab es kaum Fortschritte. Nun streben die Verantwortlichen an, die Strecke bis Ende 2026 endgültig festzulegen, nachdem umfangreiche Bürgerbeteiligung und Bewertungen abgeschlossen sind.
Der Regionalverband Großraum Braunschweig hatte Schwierigkeiten, bis Oktober 2025 ein Planungsbüro zu verpflichten. Engpässe auf dem Markt und begrenzte Bundesfördermittel verzögerten die Ausschreibung. Erst nach der Beauftragung begann die Prüfung von über 300 Routenvorschlägen, die während der öffentlichen Konsultationen eingereicht wurden – deutlich mehr als erwartet.
Vorgesehen ist ein Y-förmiger Verlauf, der von Eintracht Braunschweig aus in Richtung Salzgitter und Wolfenbüttel abzweigt. Bis zum zweiten Quartal 2026 soll das Planungsteam die Optionen auf drei machbare Varianten eingrenzen. Vor der Sommerpause sind weitere Bürgerveranstaltungen in den drei Kommunen geplant, um die vorläufigen Ergebnisse zu diskutieren.
Nach Auswertung der Rückmeldungen soll die Strecke in einem transparenten Auswahlverfahren finalisiert werden. Anschließend müssen die Kommunalparlamente über den gewählten Verlauf abstimmen, bevor weitere Schritte folgen können.
Ein konkreter Termin für die endgültige Entscheidung steht noch nicht fest. Der nächste Projektabschnitt hängt von der Abschluss der Bewertungen und der Zustimmung der Kommunen ab. Mit weiteren Updates ist zu rechnen, sobald das Planungsbüro im kommenden Jahr seine drei Favoriten vorstellt.
