27 March 2026, 00:15

Polizeieinsatz wegen Streit um gerettetes Rehkitze in Niedersachsen

Ein Buch mit dem Titel "Die Deutsches Hatur Wildkalender", das eine Illustration eines Rehs und eines Eichhörnchens in einem Waldgebiet zeigt.

Polizeieinsatz wegen Streit um gerettetes Rehkitze in Niedersachsen

Streit um ein Rehkitze in Niedersachsen endet mit Polizeieinsatz

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Ein Streit um ein junges Rehkitze in Niedersachsen führte zu einem Polizeieinsatz, nachdem ein 24-jähriger Mann aus Bockhorn das Tier im Wald bei Varel entdeckt hatte. Die Situation spitzte sich zu, als er später die Rückgabe des Kitze von einem benachbart lebenden Ehepaar forderte, das es zwischenzeitlich aufgenommen hatte.

Der Vorfall begann, als der Mann das Rehkitze während eines Spaziergangs im Wald fand. Zunächst kümmerte er sich um das Tier, bevor er es dem in der Nähe wohnenden Paar übergab. Kurze Zeit später änderte er jedoch seine Meinung und bestand auf die Herausgabe des Tieres – woraufhin das Ehepaar die Polizei alarmierte.

Beamte rückten an, um den Konflikt zu schlichten. Die Behörden leiteten daraufhin Ermittlungen wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Jagdrecht ein. Das Rehkitze wurde unterdessen in eine Wildtierauffangstation gebracht, wo es nun fachgerecht versorgt wird.

Die Polizei erinnerte Wanderer und Spaziergänger daran, Abstand zu halten, falls sie im Wald auf junge Wildtiere stoßen. Bei verletzten oder in Not geratenen Tieren solle man umgehend die Polizei oder den örtlichen Jagdausübungsberechtigten kontaktieren.

Das Kitze wird derzeit in einer spezialisierten Einrichtung betreut. Die Ermittlungen zu den Umständen seiner Entnahme aus der Wildnis laufen noch. Niedersachsen verfügt derzeit über 16 anerkannte Wildtierauffangstationen; weitere sollen in Zukunft hinzukommen.

Quelle