27 March 2026, 16:11

BS Energy senkt Fernwärmepreise in Braunschweig um bis zu vier Prozent

Eine Liniengrafik, die den durchschnittlichen Kosten pro Kilowattstunde elektrischer Energie im Bundesstaat 2022 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

BS Energy senkt Fernwärmepreise in Braunschweig um bis zu vier Prozent

Fernwärmekunden in Braunschweig zahlen bald weniger für ihre Energie BS Energy kündigt Preissenkungen von bis zu vier Prozent an, die ab dem 1. April 2026 in Kraft treten. Die Reduzierungen sind Teil des schrittweisen Ausstiegs des Unternehmens aus fossilen Brennstoffen und der verstärkten Nutzung erneuerbarer Energien.

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Die Maßnahme steht im Einklang mit den übergeordneten Klimazielen, darunter dem Vorhaben Niedersachsens, dass Wärmeversorgungsnetze bis 2040 vollständig mit Erneuerbaren oder Abwärme betrieben werden. Die aktuellen Anpassungen von BS Energy spiegeln zudem die laufenden Bemühungen wider, neue Bundesvorgaben für eine nachhaltige Wärmeversorgung umzusetzen.

Zwei Tarife profitieren von den Senkungen Kunden des Tarifs BS Fernwärme Plus erhalten eine Variable-Rabattierung von etwa vier Prozent. Ein typisches Mehrfamilienhaus mit einem Jahresverbrauch von 75.000 Kilowattstunden könnte dadurch jährlich rund 357 Euro sparen. Haushalte mit dem Tarif BS Fernwärme Klassik profitieren von einer Senkung um zwei Prozent – für ein Einfamilienhaus mit 12.000 Kilowattstunden Verbrauch ergibt sich eine Ersparnis von etwa 47 Euro pro Jahr.

Die Fernwärmepreise in Braunschweig werden halbjährlich angepasst, basierend auf Referenzwerten der vergangenen sechs bis zwölf Monate und nicht auf der aktuellen Marktlage. Die jüngsten Senkungen folgen auf den Kohleausstieg von BS Energy im April 2024, der den Übergang zu grüneren Energiequellen beschleunigt hat.

Vorzeigeprojekt: Über 90 Prozent erneuerbare Energien Bis Februar 2026 stammten bereits mehr als 90 Prozent der Wärmeversorgung im Netz EEQ Gliesmarode/Querum aus erneuerbaren Quellen – ermöglicht durch einen zweiten Holzheizkessel, der die Kapazität um 50 Prozent erhöhte. Damit liegt die Stadt deutlich über dem Bundesdurchschnitt, wo der Anteil erneuerbarer Energien in Fernwärmenetzen bei etwa 18 Prozent liegt. Das Unternehmen arbeitet zudem an einem langfristigen Transformationsplan, der Versorgungssicherheit, Treibhausgasneutralität und wirtschaftliche Stabilität vereint.

Gesetzliche Vorgaben treiben die Wende voran Bundesweit müssen Fernwärmenetze bis 2030 mindestens 30 Prozent ihrer Energie aus Erneuerbaren oder Abwärme beziehen – bis 2040 steigt dieser Anteil auf 80 Prozent. Anbieter wie BS Energy sind daher gefordert, den Ausstieg aus fossilen Energieträgern zu beschleunigen.

Die Preissenkungen treten am 1. April 2026 in Kraft und entlasten tausende Haushalte sofort. Durch die kontinuierlichen Investitionen in erneuerbare Wärme unterstützt BS Energy zudem regionale und nationale Klimaziele. Mit weiteren Anpassungen im Blick bleibt das Unternehmen bestrebt, Bezahlbarkeit und nachhaltige Energieerzeugung in Einklang zu bringen.

Quelle