Politischer Graffiti-Anschlag auf Göttingens Rathaus – Staatsschutz ermittelt
Serpil KranzPolitischer Graffiti-Anschlag auf Göttingens Rathaus – Staatsschutz ermittelt
Politisch motivierter Graffiti-Anschlag auf Göttingens neues Rathaus
Zwischen dem 30. Januar und dem 2. Februar 2026 wurde das Neue Rathaus in Göttingen mit politisch aufgeladenen Graffiti besprüht. Die Schmierereien, die an der Ostseite des Gebäudes entdeckt wurden, nehmen Bezug auf die anhaltenden Konflikte und Widerstandsbewegungen im Nahen Osten. Die Behörden vermuten hinter der Tat ein gezieltes politisches Motiv.
Die Graffiti entstanden vermutlich zwischen dem 30. Januar, 13:00 Uhr, und dem 2. Februar, 13:00 Uhr. Sie bedecken einen Teil der östlichen Mauer in der Nähe des Parkhausausgangs zur Sternstraße. Die Botschaft ist deutlich von der Straße und den umliegenden Gebäuden aus sichtbar.
Bisher konnten die Ermittler keine Tatverdächtigen ermitteln oder das volle Ausmaß des Schadens feststellen. Die Zuständigkeit für den Fall hat inzwischen die Staatsschutzkommission übernommen – ein Hinweis auf die mögliche Brisanz der Sache. Die Göttinger Polizei bittet Zeugen, die in dem genannten Zeitraum verdächtige Aktivitäten in der Nähe des Rathauses beobachtet haben, sich zu melden.
Ob es bereits Hinweise von Augenzeugen gibt oder wie die Polizei den eingegangenen Meldungen nachgeht, wurde nicht bekannt gegeben.
Die Ermittlungen zu dem Vorfall laufen noch, bisher gibt es keine bestätigten Spuren. Die Einbindung des Staatsschutzes deutet darauf hin, dass der Fall als politisch motiviert eingestuft wird. Personen mit relevanten Informationen werden weiterhin aufgefordert, sich an die örtlichen Behörden zu wenden.
