POL-OS: Osnabrück: Abschlussveranstaltung des Projekts "Zusammen Sicherheit schaffen - Muslimische Jugend trifft Polizeibeamte"
Winfried JunkPOL-OS: Osnabrück: Abschlussveranstaltung des Projekts "Zusammen Sicherheit schaffen - Muslimische Jugend trifft Polizeibeamte"
POL-OS: Osnabrück: Abschlussveranstaltung des Projekts „Gemeinsam Sicherheit schaffen – Muslimische Jugend trifft auf Polizist:innen“
Polizeidirektion Osnabrück – Osnabrück – Die Muslimische Jugendgemeinschaft Osnabrück Land (Mujos e.V.) ... [Mehr lesen]
- November 2025, 05:00 Uhr MESZ
Schlagwörter: Gesellschaft & Konflikte, Politik, Allgemeine Nachrichten
Ein Pilotprojekt zur Verbesserung des Verhältnisses zwischen muslimischen Jugendlichen und Polizeibeamt:innen ist in Osnabrück zu Ende gegangen. Die Initiative mit dem Titel „Gemeinsam Sicherheit schaffen – Muslimische Jugend trifft auf Polizist:innen“ lief über zwei Jahre und umfasste rund 150 junge Teilnehmer:innen. Mit einer Abschlussveranstaltung am 18. November 2025 endete ein Programm, das den Dialog fördern und Missverständnisse abbauen sollte.
Das Projekt startete 2023 als Kooperation zwischen der Muslimischen Jugendgemeinschaft Osnabrück Land (Mujos e.V.) und der Osnabrücker Polizei. Ziel war es, durch Seminare, gemeinsame Aktivitäten und offene Gespräche direkte Begegnungen zu ermöglichen. Gefördert wurde die Initiative vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) im Rahmen der Stärkung politischer Bildung und demokratischer Werte.
In drei Phasen tauschten sich die jungen Teilnehmenden und Beamt:innen in verschiedenen interaktiven Formaten aus. Beide Seiten berichteten im Nachgang, wie das Projekt ihre Perspektiven erweitert habe. Themen wie gegenseitiger Respekt, gemeinsame Verantwortung und die Bedeutung von Kommunikation standen im Mittelpunkt der Diskussionen. Bei der Abschlussfeier waren prominente Gäste anwesend, darunter der Oberbürgermeister der Stadt, Polizeivertreter:innen und die Projektkoordinatorin Dua Zeitun. Friedo de Vries, Präsident der Polizeidirektion Osnabrück, lobte die Initiative als wichtigen Beitrag zur Integration und zum gegenseitigen Verständnis. Viele ehemalige Teilnehmer:innen äußerten zudem die Hoffnung, dass das Projekt 2026 eine Fortsetzung finden werde.
Über zwei Jahre hinweg brachte das Programm 150 muslimische Jugendliche und Polizeibeamt:innen zusammen. Durch Workshops und Gespräche sollten Vorurteile abgebaut und die Zusammenarbeit gestärkt werden. Zwar ist die Zukunft des Projekts noch ungewiss, doch die Rückmeldungen der Beteiligten unterstreichen seine positive Wirkung auf das Gemeinschaftsgefühl.
