21 December 2025, 22:25

POL-LG: ++ Ca. 40 Teilnehmer bei versammlungsbezogenen Aktionen ++ Polizei sichert Versammlungen, verhindert weitere Aufstellung 'illegaler' Bauten im Luener Holz ++ Flaschenwerfen und Behinderungen...

Eine Gruppe von Menschen, die auf einer Straße protestieren und Plakate halten, mit Gebäuden, Bäumen und Laternen im Hintergrund bei klarem Himmel.

POL-LG: ++ Ca. 40 Teilnehmer bei versammlungsbezogenen Aktionen ++ Polizei sichert Versammlungen, verhindert weitere Aufstellung 'illegaler' Bauten im Luener Holz ++ Flaschenwerfen und Behinderungen...

POL-LG: ++ Rund 40 Teilnehmer bei versammlungsbezogenen Aktionen ++ Polizei sichert Versammlungen, verhindert weiteren Bau „illegaler“ Bauwerke im Lüner Holz ++ Flaschenwurf und Sachbeschädigung ...

Polizeidirektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen – Lüneburg – ++ Rund 40 Teilnehmer bei ... ✚ Weiterlesen

  1. Dezember 2025

Eine öffentliche Protestaktion im Lüner Holz eskalierte am 21. Dezember 2025, als sich etwa 40 Demonstranten mit der Polizei konfrontiert sahen. Im Mittelpunkt des Streits standen zwei Baumplattformen, die die Behörden zuvor für rechtswidrig erklärt hatten. Die Beamten griffen ein, nachdem Teilnehmer versucht hatten, die Bauwerke trotz offizieller Verbote auszubauen.

Der Konflikt hatte bereits Monate zuvor begonnen, als die örtlichen Behörden die Plattformen für ungesetzlich erklärten. Am 18. Juni 2025 stufte der Landkreis Lüneburg die Konstruktionen nach dem Niedersächsischen Waldgesetz und der Niedersächsischen Bauordnung als illegal ein. Zwei Tage später bestätigten die Niedersächsischen Landesforsten diese Entscheidung.

Am Tag der Proteste erlaubte die Polizei zwar die Versammlung, unterband jedoch weitere Bauarbeiten. Sie ordnete die Entfernung von Baumaterial an und verbot neue Konstruktionen. Einige Demonstranten leisteten Widerstand, was zu hitzigen Auseinandersetzungen führte. Eine Person warf eine Flasche auf die Beamten, eine andere beschädigte die Reifen eines geparkten Streifenwagens. Die Behörden betonten, ihr Vorgehen diene der Rechtsdurchsetzung, während gleichzeitig das Versammlungsrecht gewahrt bleibe. Trotz der Entscheide vom Juni waren die Plattformen weiterhin vorhanden, was die Intervention im Dezember notwendig gemacht habe.

Die Lage bleibt angespannt – die Demonstranten wehren sich weiterhin gegen den Abriss der Baumhäuser. Die Polizei kündigte an, die Abrissverfügungen weiter durchzusetzen. Festnahmen gab es zwar keine, doch die Ermittlungen wegen der Reifenbeschädigung und des Flaschenwurfs laufen noch.

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