Özdemir will die Automobilindustrie mit Zukunftspakt an die Grünen binden
Heinz-Peter SödingÖzdemir will die Automobilindustrie mit Zukunftspakt an die Grünen binden
Özdemir wirbt für Dialog mit der Automobilindustrie
Ankündigung Der Spitzenkandidat der Grünen für die Landtagswahl in Baden-Württemberg, Cem Özdemir, warnt seine Partei davor, Unternehmen von der Debatte über die Zukunft der Automobilindustrie auszuschließen.
„Ich werde alles dafür tun, dass das Auto der Zukunft in Untertürkheim, in Zuffenhausen, in Rastatt und in Neckarsulm vom Band rollt“, sagte er am Sonntag auf dem Grünen-Parteitag in Hannover.
Veröffentlichungsdatum 30. November 2025, 10:14 Uhr
Schlagwörter Technologie, Politik und Gesetzgebung, Wirtschaftspolitik
Artikel Cem Özdemir, Spitzenkandidat der Grünen für die Landtagswahl in Baden-Württemberg, hat sich für eine engere Zusammenarbeit mit der deutschen Automobilindustrie ausgesprochen. Vor der anstehenden Wahl warnte er davor, die Automobilhersteller von den Zukunftsdebatten der Branche auszuschließen. Stattdessen plädierte er für einen kooperativen Ansatz, um die Produktion in den zentralen Standorten zu stärken.
Özdemir betonte, seine Partei solle die Akteure der Branche unterstützen – und nicht bevormunden. Er forderte einen "Zukunftspakt", der Hersteller, Zulieferer und Beschäftigte zusammenbringt. Sein Ziel ist es, dass wichtige Produktionsstandorte wie Untertürkheim, Zuffenhausen, Rastatt und Neckarsulm auch künftig eine Schlüsselfunktion für die deutsche Automobilwirtschaft behalten.
Die Äußerungen des Grünen-Politikers deuten auf eine Annäherung an die Automobilkonzerne hin. Sein Plan zielt darauf ab, die zentralen Produktionsstätten zu sichern und den Dialog mit der Industrie zu intensivieren. Die Weichenstellungen könnten die Rolle Baden-Württembergs in der Automobilzukunft Deutschlands maßgeblich prägen.
