Oliver Pocher verliert Prozess gegen Christian Düren um privates Video
Serpil KranzKlage gegen Christian Düren gescheitert - Oliver Pocher verliert Prozess gegen Christian Düren um privates Video
Kölner Gericht weist Klage von Oliver Pocher gegen Christian Düren ab
Ein Kölner Gericht hat die Klage von Oliver Pocher gegen Christian Düren wegen eines angeblich privaten Videos abgewiesen. Im Mittelpunkt des Streits standen Vorwürfe, Düren habe Aufnahmen von Pochers hitzigem Streit mit seiner Ex-Frau Amira Aly weitergegeben. Nach wochenlanger Beweisaufnahme kam das Gericht zu dem Schluss, dass Pochers Behauptungen nicht ausreichend belegt seien.
Der Fall sorgte für großes Medieninteresse, wobei prominente Zeugen für beide Seiten aussagten. Nun muss Pocher innerhalb des nächsten Monats entscheiden, ob er Berufung einlegt.
Ausgelöst wurde der Rechtsstreit, als Pocher Düren vorwarf, das private Video an Medienvertreter weitergegeben zu haben. Die Aufnahmen sollten angeblich eine Auseinandersetzung zwischen Pocher und Aly zeigen. Düren bestritt konsequent, das Video verbreitet zu haben, und erklärte, er habe lediglich mit Aly darüber gesprochen und es später gelöscht.
Während des Prozesses sagten unter anderem Annemarie Carpendale und Pierre Uebelhack unter Eid aus. Beide bestätigten, das Video nie gesehen zu haben und auch niemanden zu kennen, der es gesehen habe. Dürens Anwalt betonte, dass keiner der benannten Zeugen Pochers Vorwürfe stütze.
Das Landgericht Köln lehnte schließlich Pochers Antrag auf eine einstweilige Verfügung ab. Die Richter urteilten, die Anschuldigungen seien nicht hinreichend belegt. Dennoch sprach Pochers Anwaltsteam von einem Teilerfolg und verwies auf die gerichtliche Anordnung, die Düren untersagt, öffentlich über das Video zu sprechen. Zudem hoben sie hervor, dass Düren eingeräumt habe, eine WhatsApp-Nachricht über die Aufnahmen sei ein "Bluff" gewesen.
Die Verhandlungen waren von angespannter Stimmung geprägt, eine Einigung kam nicht zustande. Der Fall entwickelte sich zu einem viel beachteten Thema in den deutschen Medien. Berichten zufolge litt Dürens öffentliches Image unter dem Verfahren, einige Medien stellten ihn als jemanden dar, der Pochers Karriere schaden wolle.
Mit dem Urteil bleibt Pocher nun eine Frist von 30 Tagen, um Berufung einzulegen. Düren darf das Video zwar weiterhin nicht öffentlich erwähnen, besteht aber weiterhin auf seine Unschuld. Die Entscheidung bringt vorerst einen Schlussstrich unter einen Fall, der in Deutschlands Unterhaltungs- und Justizkreisen für Schlagzeilen sorgte.
