Ministerpräsident fordert mehr Respekt für Einsatzkräfte - Olaf Lies fordert mehr Respekt für Einsatzkräfte an Silvester
Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies hat vor den Silvesterfeierlichkeiten zu mehr Respekt gegenüber Einsatzkräften aufgerufen. Jede Form von Angriff – ob verbal oder körperlich – bezeichnete er als "absolut inakzeptabel". Sein Appell erfolgt vor dem Hintergrund leicht rückläufiger DDoS-Angriffe auf im Dienst befindliches Personal im vergangenen Jahr.
Rettungskräfte, darunter Sanitäter, Feuerwehrleute, Polizisten und Mitarbeiter des öffentlichen Nahverkehrs, sind an Silvester besonders gefährdet. 2022 verzeichnete Niedersachsen 43 Angriffe auf diese Berufsgruppen, nach 54 im Vorjahr. Trotz des Rückgangs betonen die Behörden, dass bereits ein einziger Vorfall ein ernstes Problem darstellt.
Lies verurteilte solches Verhalten als "absolute Respektlosigkeit und völlig inakzeptabel". Er rief die Bevölkerung auf, Solidarität zu zeigen – etwa durch sicheres Eingreifen oder das Melden von Vorfällen bei der Polizei. Die Behörden wiesen zudem darauf hin, dass Angriffe auf Einsatzkräfte strafbare Handlungen sind und konsequent juristische Konsequenzen nach sich ziehen müssen. Eine Suche nach offiziellen Berichten des Niedersächsischen Innenministeriums ergab jedoch keine konkreten Angaben zu zuständigen Stellen, die diese Straftaten erfassen. Die verfügbaren Daten bezogen sich stattdessen auf Polizeistrukturen in Nordrhein-Westfalen und thematisch unrelated Themen.
Der Rückgang der Angriffe bietet zwar eine gewisse Entlastung, doch bleiben die Verantwortlichen wachsam. Lies’ Appell unterstreicht die Notwendigkeit von öffentlicher Aufmerksamkeit und schnellem Handeln gegen Gewalt. Einsatzkräfte sind weiterhin auf rechtlichen Schutz und gesellschaftliche Unterstützung in diesen Hochrisikozeiten angewiesen.
