"Ohligs City Ring": Wie Solingen Öko-Mobilität und Innenstadt-Anbindung revolutioniert
Winfried Junk"Ohligs City Ring": Wie Solingen Öko-Mobilität und Innenstadt-Anbindung revolutioniert
Projekt „Ohligs City Ring“: Mehr Öko-Mobilität und bessere Anbindung an die Innenstadt
Das Projekt „Ohligs City Ring“ soll umweltfreundliche Verkehrsmittel fördern und die Erreichbarkeit des Stadtzentrums verbessern. Gleichzeitig strebt es eine bessere Anbindung an den Hauptbahnhof an. Geplant sind unter anderem modernisierte Bushaltestellen und Änderungen im Verkehrsfluss.
Im Rahmen des Vorhabens entstehen barrierefreie Bushaltestellen oder werden ausgebaut, um mehr Menschen zum Umstieg auf den Bus zu bewegen. Zudem wird im Bereich Rennpatt ein Einbahnstraßensystem geprüft, um den Verkehr zu entlasten und Busse flüssiger fahren zu lassen.
Zunächst fallen acht Parkplätze an der Rennpatt weg, doch als Ausgleich entstehen acht neue Stellplätze durch die Umnutzung einer ehemaligen Schulbus-Haltebucht. Insgesamt verschwinden jedoch 35 Parkplätze – allein 28 davon an der Kottendorfer Straße und der Bahnstraße. Verantwortlich dafür sind vor allem neue Halteverbote und angepasste Verkehrsregeln.
Die Stadt begründet die Maßnahmen vorrangig mit Sicherheitsaspekten: Weniger Konflikte zwischen parkenden Autos und Bussen sollen die Straßen sicherer machen. Zudem geht es darum, den Verkehrsfluss zu optimieren und die voll barrierefreie Infrastruktur auszubauen.
Politisch wird derzeit diskutiert, ob der Nutzen des Projekts den Verlust an Parkflächen aufwiegt. Ungeklärt bleibt, wie die wegfallenden Plätze außerhalb der Rennpatt ersetzt werden sollen und welche Alternativen die Stadt anbieten kann. Im Mittelpunkt stehen jedoch die Ziele des Vorhabens: mehr Barrierefreiheit und eine verbesserte Verkehrssituation.






