Offshore-Projekt NSC2 schafft 500 Jobs und stärkt Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaft
Serpil KranzOffshore-Projekt NSC2 schafft 500 Jobs und stärkt Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaft
Offshore-Netzanbindung North Sea Connector 2 (NSC2) erreicht wichtigen Meilenstein
Für das Projekt der Offshore-Stromtrasse North Sea Connector 2 (NSC2) ist ein entscheidender Schritt gelungen: Ein großer Auftrag für 2-Gigawatt-Umrichterplattformen wurde vergeben – der Großteil der Arbeiten soll in Deutschland stattfinden. Das Vorhaben wird voraussichtlich die regionale Wirtschaft stärken und Hunderte von Arbeitsplätzen schaffen.
Der Netzbetreiber 50Hertz hat den Zuschlag für die Offshore-Umrichterplattformen erhalten, die dem 2-Gigawatt-Standard entsprechen. Die Plattformen bilden einen zentralen Bestandteil des NSC2-Systems, zu dem eine Offshore-Station sowie eine Landstation in der Nähe von Schwerin gehören. Der Bau der Hauptstruktur, des sogenannten Topsides, erfolgt auf der Neptun Werft im Rostocker Hafen.
Die Umrichterplattformen werden in der Nordsee installiert, etwa 200 Kilometer westlich von Sylt. Aktuell laufen Verhandlungen für eine zweite Plattform gleicher Größe, deren Kernkomponenten ebenfalls in Rostock-Warnemünde gefertigt werden sollen. Falls beide Verträge unterzeichnet werden, könnte der Gesamtauftragswert für das Konsortium NSORe auf rund 2,5 Milliarden Euro steigen – ein erheblicher Impuls für Produktion und Dienstleistungen in Mecklenburg-Vorpommern.
Ministerpräsidentin Manuela Schwesig bezeichnete die Vergabe des ersten Großauftrags als „entscheidenden Erfolg für die maritime Wirtschaft des Landes“. Sie betonte, dass dies ein starkes Signal für Mecklenburg-Vorpommerns Rolle als Industriestandort sei.
Die Inbetriebnahme des NSC2-Projekts ist für Ende 2034 geplant. Es sollen mehr als 500 langfristige Arbeitsplätze bei den beteiligten Unternehmen und ihren Zulieferern in der Region entstehen. Die Initiative stärkt die heimische Industrie Deutschlands sowie die Offshore-Energieinfrastruktur.






