04 February 2026, 16:37

Niedersachsen startet Pilotprojekt für nahtlose Jobwechsel ohne Arbeitslosigkeit

Ein Diagramm, das die Gesamtzahl der Arbeitslosen, Stellenangebote und Kündigungen zeigt, mit begleitendem Text, der zusätzliche Dateninformationen bereitstellt.

Vom Job zum Job: Wie das Land Arbeitslosigkeit vermeiden will - Niedersachsen startet Pilotprojekt für nahtlose Jobwechsel ohne Arbeitslosigkeit

Niedersachsen testet neues Modell für Arbeitsplatzwechsel ohne Arbeitslosigkeit Mit einem Pilotprojekt namens Job-to-Job-Netzwerk will Niedersachsen Arbeitnehmern den Berufswechsel erleichtern – ohne dass sie dabei in Arbeitslosigkeit geraten. Das Vorhaben startet zunächst in Hildesheim, bevor es landesweit ausgerollt werden soll. Die Verantwortlichen erhoffen sich davon eine Entlastung bei strukturellen Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt, indem freigesetzte Fachkräfte direkt an Unternehmen vermittelt werden, die dringend qualifiziertes Personal suchen.

Die Initiative Arbeit im Wandel! erhält dafür zwischen 2026 und 2028 rund 530.000 Euro aus dem Wirtschaftsförderfonds. Ihr Ziel ist klar: Betriebe, die Stellen abbauen, sollen mit denen vernetzt werden, die neue Kräfte einstellen – für nahtlose Übergänge der Beschäftigten.

Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne (SPD) betonte die Bedeutung solcher direkten Arbeitsplatzwechsel. Sie seien ein zentrales Instrument, um strukturellen Wandel zu gestalten und gleichzeitig Arbeitslosigkeitsphasen zu vermeiden.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Verantwortet wird das Projekt von der Transformationsagentur Niedersachsen, die als Schnittstelle zwischen Unternehmen, Gewerkschaften und weiteren Partnern fungiert. Zu den wichtigsten Kooperationspartnern zählen die IG Metall, der Arbeitgeberverband NiedersachsenMetall sowie die Bundesagentur für Arbeit. Alle haben zugesagt, eng zusammenzuarbeiten, um das Pilotvorhaben zum Erfolg zu führen.

Der Start in Hildesheim ist der erste Schritt eines größeren Plans, das Netzwerk flächendeckend in Niedersachsen einzuführen. Finanzierung und Zusammenarbeit von Gewerkschaften, Arbeitgebern und Behörden sollen die Umsetzung sichern. Bei Erfolg könnte das Modell bundesweit Schule machen – als Blaupause für weniger Arbeitslosigkeit in Zeiten wirtschaftlicher Umbrüche.