Niedersachsen kämpft mit explodierenden Mieten – 400 Millionen Euro für bezahlbaren Wohnraum
Heinz-Peter SödingNiedersachsen baut: Wie sich der Wohnungsmarkt verändert - Niedersachsen kämpft mit explodierenden Mieten – 400 Millionen Euro für bezahlbaren Wohnraum
Niedersachsen baut: Wie sich der Wohnungsmarkt verändert
Niedersachsen baut: Wie sich der Wohnungsmarkt verändert
Niedersachsen baut: Wie sich der Wohnungsmarkt verändert
- Dezember 2025, 12:23 Uhr
Die Mieten in Niedersachsen sind im vergangenen Jahrzehnt stark gestiegen – in manchen Regionen liegen die Angebotsmieten für Neuvermietungen mittlerweile bei über 11 Euro pro Quadratmeter. Die Landesregierung reagiert darauf mit zusätzlichen 400 Millionen Euro an Wohnungsbauförderung, um die Bezahlbarkeit in städtischen wie ländlichen Gebieten zu verbessern.
Zwischen 2015 und 2024 stiegen die Mieten für Bestandswohnungen in Niedersachsen von etwa 5 auf knapp über 6 Euro pro Quadratmeter. Noch deutlicher fiel der Anstieg bei Neuvermietungen aus: Hier kletterten die Preise von gut 8 auf über 11 Euro pro Quadratmeter. Besonders stark war der Anstieg im Landkreis Cuxhaven, wo die Angebotsmieten um etwa 0,50 Euro pro Quadratmeter über dem Durchschnitt der Jahre 2020 bis 2024 lagen. Deutliche Steigerungen von über 0,40 Euro pro Quadratmeter verzeichneten auch Osnabrück, Harburg, Leer, der Heidekreis und weitere Regionen.
Laut dem Wohnungsmarktbericht des Landes belasten steigende Baukosten und der schwindende Bestand an Sozialwohnungen die Haushalte besonders. Mit den zusätzlichen Mitteln will die Landesregierung nun den Neubau vorantreiben und gleichzeitig die Modernisierung von Bestandswohnungen fördern – um bezahlbaren Wohnraum in ganz Niedersachsen zu sichern.
