Neuer Tunnel unter Soltaus Bahnquerung soll Staus an der Walsroder Straße beenden
Winfried JunkNeuer Tunnel unter Soltaus Bahnquerung soll Staus an der Walsroder Straße beenden
Pläne für einen neuen Tunnel unter der stark frequentierten Bahnquerung Walsroder Straße in Soltau nehmen Gestalt an
Nach Jahren der Diskussionen kommt das Vorhaben, das Verkehrsstaus verringern soll, nun voran: Die Finanzierung ist gesichert, und das Projekt befindet sich in der detaillierten Planungsphase. Behörden und Ingenieure arbeiten derzeit an der Finalisierung der entscheidenden Details, bevor der Bau beginnen kann.
Der Tunnel soll von einem Punkt jenseits des Rühbergs bis kurz vor die Tetendorfer Straße verlaufen. Fachleute haben bestätigt, dass die Trasse innerhalb der verfügbaren Flächen an beiden Enden realisierbar ist. Um allen Fahrzeugen eine ungehinderte Passage zu ermöglichen, muss die Konstruktion mindestens sieben Meter tief angelegt werden – eine Vorgabe, die den strengen Anforderungen der Deutschen Bahn entspricht.
Die Kosten werden je zu einem Drittel vom Bund, dem Land Niedersachsen und der Deutschen Bahn getragen. Parallel muss die Stadt logistische Herausforderungen bewältigen, darunter die Umleitung des Verkehrs sowie die sichere Führung von Radfahrern und Fußgängern während und nach den Bauarbeiten. Anwohner und Unternehmen an der Walsroder Straße sollen während der gesamten Bauphase Zugang zu ihren Grundstücken behalten. Die Verantwortlichen haben zugesichert, eng mit Betroffenen zusammenzuarbeiten, um Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Ein weiteres großes Treffen aller Beteiligten ist für Januar angesetzt, bei dem die weitere Abstimmung erfolgen soll.
Das Projekt stellt einen wichtigen Schritt dar, um die Staus an einer der meistbefahrenen Bahnübergänge Soltaus zu entschärfen. Mit gesicherter Finanzierung und fortschreitender technischer Planung liegt der Fokus nun auf der Finalisierung der Entwürfe und der Bewältigung lokaler Auswirkungen. Die konkreten Bauzeiten hängen von den Ergebnissen der Januar-Gespräche ab.
