08 January 2026, 22:28

Neue Wildtiererfassung im Harz: Wie künstliche Verstecke Reptilien und **Libellen** schützen sollen

Eine Schlange windet sich zwischen trockenen Blättern auf dem Boden.

Neue Wildtiererfassung im Harz: Wie künstliche Verstecke Reptilien und **Libellen** schützen sollen

Im Harz startet demnächst eine neue Wildtiererfassung, die sich auf Reptilien, Fische, Neunaugen und Libellen konzentriert. Das Projekt, das von Mitte September 2025 bis Herbst 2026 läuft, setzt künstliche Verstecke ein, um Tierbestände zu überwachen und den Artenschutz zu unterstützen. Dazu werden im ehemaligen Landkreis Osterode spezielle Holzplatten, Metallbleche und dunkle Matten ausgelegt. Diese Strukturen bieten Reptilien Unterschlupf und Sonnenplätze und ermöglichen es Forschenden, deren Bestand und Gesundheitszustand zu dokumentieren. Jedes Versteck wird mit einem Aufkleber versehen, der über das Vorhaben informiert. Der Landkreis Göttingen hat Grundstückseigentümer gebeten, den Erhebungsteams Zugang zu gewähren. Mitarbeiter der Naturschutzbehörde und eines beauftragten Unternehmens werden die Arbeiten durchführen und das Gebiet detailliert kartieren. Nach Abschluss der Studie werden alle künstlichen Verstecke wieder entfernt. Ziel ist es, Daten darüber zu sammeln, welche Arten in der Region vorkommen und in welchem Zustand sie sich befinden. Diese Erkenntnisse sollen künftige Maßnahmen zum Erhalt der biologischen Vielfalt im Harz steuern. Die Ergebnisse der Erhebung werden ein genaueres Bild der heimischen Tierbestände liefern. Die Behörden planen, die Daten zu nutzen, um Schutzstrategien für Reptilien, Fische, Neunaugen und Libellen zu entwickeln. Das Projekt stellt eine gezielte Initiative dar, um die natürlichen Ökosysteme der Region langfristig zu sichern.

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