17 January 2026, 13:50

Neubau für Rewe und Penny in Peine: Modernisierung ohne Kosten für die Stadt

Ein Supermarkt an einer Straßenecke mit verschiedenen Geschäften, Schildern und Gebäuden im Hintergrund unter einem sichtbaren Himmel.

Neubau für Rewe und Penny in Peine: Modernisierung ohne Kosten für die Stadt

Zwei Supermärkte in der Wiesenstraße in Peine sollen abgerissen und neu aufgebaut werden. Die Betreiber Rewe und Penny Prospekt haben den Plan vorgelegt, der am 22. Januar vom Stadtrat zur Abstimmung steht. Bei einer Zustimmung würde das Projekt beide Filialen modernisieren – ohne dass der Stadt über die Verwaltungskosten hinaus Kosten entstehen.

Die bestehenden Gebäude von Rewe und Penny Prospekt weisen erhebliche bauliche Mängel auf. Im Rewe-Markt sind Schadstoffe verbaut, und die Raumaufteilung ist ineffizient, während die Penny-Filiale aus dem Jahr 1989 unter struktureller Kontamination leidet. Eine Komplettsanierung wäre in beiden Fällen teuer, technisch aufwendig und könnte aktuelle Energiestandards nicht erfüllen.

Der geplante Neubau soll beide Standorte deutlich verbessern. Die Verkaufsfläche von Rewe wird leicht auf etwa 2.100 Quadratmeter schrumpfen, während Penny Prospekt auf rund 1.000 Quadratmeter erweitert wird. Zudem verspricht das Konzept ein attraktiveres städtisches Erscheinungsbild, bessere Einbindung von Bäumen, mehr Lademöglichkeiten für Elektroautos, eine verbesserte Fahrradanbindung und barrierefreie Zugänge.

Bevor die Arbeiten beginnen können, muss die Stadt ihre Bebauungs- und Flächennutzungspläne anpassen. Die Investoren übernehmen sämtliche Planungs- und Baukosten, sodass Peine nur die Verwaltungskosten trägt. Die endgültige Entscheidung fällt im Stadtrat am 22. Januar.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Vorhaben hängt von der Zustimmung des Rates in der kommenden Woche ab. Bei einem positiven Beschluss würden beide Supermärkte modernisiert und gleichzeitig umweltfreundlichere Verkehrsoptionen sowie eine bessere Barrierefreiheit geschaffen. Für die Stadt entstehen dabei keine finanziellen Belastungen über die Bearbeitung der notwendigen Genehmigungen hinaus.