15 December 2025, 22:26

Mutter kommt für fünf Monate ins Gefängnis wegen Sorgerechtsverweigerung

Ein Baby unter einer Babywiege mit einem Warnaufkleber auf der linken Seite der Wiege.

Mutter kommt für fünf Monate ins Gefängnis wegen Sorgerechtsverweigerung

Mutter muss fünf Monate ins Gefängnis

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Eine Mutter, die sich weigerte, ihre Tochter dem Vater zu übergeben, wurde wegen Nichterscheinens vor Gericht inhaftiert. Sie wird nun bis April in Untersuchungshaft bleiben.

  1. November 2025, 08:36 Uhr

Eine 38-jährige Mutter aus Hannover sitzt nun im Gefängnis, nachdem sie sich geweigert hatte, ihre 13-jährige Tochter an den Vater des Kindes herauszugeben. Sie wurde in Frankfurt festgenommen und später in die Justizvollzugsanstalt Hildesheim verlegt, wo sie bis April 2026 bleiben soll. Eine Gerichtsverhandlung Anfang Dezember wird entscheiden, ob ihr Besuchsrecht für ihre beiden Töchter gewährt wird.

Der Rechtsstreit begann im Juni 2021, als die Mutter angewiesen wurde, ihre ältere Tochter in die Obhut des Vaters zurückzugeben. Stattdessen tauchte sie mit dem Kind unter, woraufhin im September 2023 ein Haftbefehl erlassen wurde, nachdem sie einer Gerichtsverhandlung fernblieb.

Die Frau bleibt bis zum 25. April 2026 in Haft – sofern ihr in der Dezember-Verhandlung nicht doch Besuchsrecht zugesprochen wird. Ihr Fall zeigt die rechtlichen Konsequenzen auf, die bei Missachtung von Sorgerechtsentscheidungen drohen, wobei Gerichte den Umgang des Vaters mit den Kindern priorisieren. Mögliche künftige Aussagen der Tochter könnten den weiteren Verlauf des Streits beeinflussen.