25 June 2026, 16:08

MTV Wolfenbüttel und Stadt streiten um überraschende Platzsperrung im Meesche-Sportpark

Streit um dieses Sportfeld: Verwaltung widerspricht dem Verein

MTV Wolfenbüttel und Stadt streiten um überraschende Platzsperrung im Meesche-Sportpark

Streit zwischen MTV Wolfenbüttel und Stadtverwaltung um plötzliche Schließung des Hauptplatzes im Meesche-Sportpark

Zwischen dem MTV Wolfenbüttel und der Stadtverwaltung ist ein Streit über die überraschende Schließung des Hauptspielplatzes im Meesche-Sportpark entbrannt. Die Spieler des Vereins werfen der Stadt vor, abrupt gehandelt zu haben, während die Verantwortlichen jede Schuld von sich weisen und auf vorherige Anfragen nach Spielplänen verweisen.

Die Stadt hatte für den Platz ab dem 8. Juni eine verbindliche vier- bis fünfwöchige Ruhe- und Sanierungsphase angesetzt. Laut Verwaltung folgte diese Entscheidung auf fehlende verlässliche Angaben des Vereins zu wichtigen Terminen. Bereits im Mai hatte die Stadt alle Sportvereine, darunter auch den MTV Wolfenbüttel, aufgefordert, ihre Spielpläne mitzuteilen, um Überschneidungen zu vermeiden.

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Die Schließung traf den Verein zu einem kritischen Zeitpunkt. Nach dem jüngsten Abstieg aus der Oberliga bereitete sich die Mannschaft auf die kommende Saison in der Landesliga vor. In der Folge musste der MTV Wolfenbüttel Freundschaftsspiele absagen, darunter ein Spiel gegen den HSC Hannover, da der Platz nicht nutzbar war. Die Stadt betont, der Verein habe diese Partien erst nach Beginn der Sanierungsarbeiten endgültig festgesetzt.

Gezwungen, auszuweichen, hielt die Mannschaft ihre erste Trainingseinheit in Adersheim ab. Die Stadt beharrt darauf, dass alternative Plätze im Meesche-Park und an der Halberstädter Straße weiterhin zur Verfügung stünden. Zudem lehnt sie jede Haftung für mögliche finanzielle Verluste des Vereins aufgrund der Schließung ab.

Die Stadtverwaltung fordert von MTV Wolfenbüttel eine bessere Kommunikation und Planung, um künftige Konflikte zu vermeiden. Sie besteht darauf, dass die Schließung notwendig war und der Verein Alternativen für Training und Spiele hatte.

Quelle