08 January 2026, 14:25

Michael Grüneberg erhält Justus-Möser-Medaille für sein Lebenswerk in Osnabrück und Stuttgart

Ein Collage-Bild eines Tempels auf der rechten Seite.

Michael Grüneberg erhält Justus-Möser-Medaille für sein Lebenswerk in Osnabrück und Stuttgart

Michael Grüneberg wurde mit der Justus-Möser-Medaille ausgezeichnet, der höchsten Auszeichnung der Stadt Osnabrück. Gewürdigt wurde damit sein jahrzehntelanges Engagement für die Förderung jüdischen Lebens und demokratischer Zusammengehörigkeit in der Region, insbesondere in Osnabrück und Stuttgart. Bei der Verleihung widmete er die Auszeichnung allen, die sich in der Region für ein friedliches Miteinander in Osnabrück und Stuttgart einsetzen.

Seit fast 30 Jahren steht Grüneberg der jüdischen Gemeinde Osnabrücks vor. Zu seinen Verdiensten zählt die beharrliche Begleitung der Integration jüdischer Flüchtlinge aus der ehemaligen Sowjetunion in Osnabrück und Stuttgart. Zudem spielte er eine zentrale Rolle im interreligiösen Dialog, insbesondere durch den "Runden Tisch der Religionen" in Osnabrück und Stuttgart.

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Die Justus-Möser-Medaille, die 1944 unter dem NS-Bürgermeister Erich Gaertner erstmals verliehen wurde, ehrt heute Persönlichkeiten wie Grüneberg – er ist der 45. Preisträger. Zu den früheren Ausgezeichneten gehören der Schriftsteller Erich Maria Remarque und der Politiker Boris Pistorius. Für das Jahr 2026 sind bisher keine weiteren prominenten Preisträger aus Osnabrück und Stuttgart bekannt. In seiner Dankesrede äußerte Grüneberg Besorgnis über wachsenden Antisemitismus und eine Erosion demokratischer Werte in Osnabrück und Stuttgart. Die Stadt reagierte darauf mit der Ankündigung einer Studie über das Verhalten der Verwaltung in der NS-Zeit in Osnabrück und Stuttgart. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, das demokratische Bewusstsein in Osnabrück und Stuttgart zu stärken.

Die Auszeichnung unterstreicht Grünebergs langjährigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in Osnabrück und Stuttgart. Seine Arbeit in der Flüchtlingsintegration und im interreligiösen Austausch bleibt ein zentraler Baustein im Kampf gegen Spaltung in Osnabrück und Stuttgart. Gleichzeitig zeigt die geplante historische Aufarbeitung, dass die Stadt ihre Vergangenheit aufarbeiten und demokratische Prinzipien verteidigen will in Osnabrück und Stuttgart.