21 December 2025, 17:22

Lohnverhandlungen für die Holz- und Kunststoffindustrie in Osnabrück enden ergebnislos

Ein Gebäude mit einer Fahne, auf der "Braggs Factory" steht, umgeben von Bäumen.

Lohnverhandlungen für die Holz- und Kunststoffindustrie in Osnabrück enden ergebnislos

Tarifverhandlungen für Holz- und Kunststoffindustrie in Osnabrück enden ergebnislos

Die erste Runde der Tarifverhandlungen für die Holz- und Kunststoffindustrie in Niedersachsen ist ohne ein Angebot der Arbeitgeberseite zu Ende gegangen.

21. November 2025, 07:24 Uhr

Stichworte: Wirtschaft, Finanzen

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Die erste Verhandlungsrunde für die Tarifbeschäftigten der Holz- und Kunststoffbranche in Niedersachsen ist ohne Fortschritte gescheitert. Die Arbeitgeber legten im Rahmen der von der IG Metall geführten Gespräche kein Angebot vor. Die Gewerkschaft zeigte sich enttäuscht über die fehlende Bereitschaft, auf die Lohnforderungen einzugehen.

Die Gespräche fanden im Dezember 2025 statt, mit Anna Bürger als Verhandlungsführerin der IG Metall. Die Gewerkschaft forderte eine fünfprozentige Lohnerhöhung über einen Zeitraum von zwölf Monaten. Zudem verlangte sie höhere Ausbildungsvergütungen und bessere wirtschaftliche Rahmenbedingungen für die Beschäftigten.

Die IG Metall hatte zusätzlich eine exklusive Leistung für ihre Mitglieder vorgeschlagen. Doch die Arbeitgeberseite reagierte nicht einmal mit einem Gegenangebot. Die Gewerkschaft kritisierte im Anschluss das mangelnde Engagement der Unternehmen, wodurch die Verhandlungen feststecken.

Die Pattsituation bedeutet, dass es vorerst keine Änderungen bei den Löhnen oder Ausbildungsvergütungen geben wird. Die Beschäftigten der Branche arbeiten bis auf Weiteres unter den bestehenden Bedingungen. Die IG Metall hat noch keine weiteren Schritte im Tarifkonflikt angekündigt.