Lkw-Fahrer nach medizinischem Notfall auf A29 mit Führerscheinentzug konfrontiert
Serpil KranzLkw-Fahrer nach medizinischem Notfall auf A29 mit Führerscheinentzug konfrontiert
Ein 42-jähriger Lkw-Fahrer wurde am Donnerstagabend auf der Autobahn A29 bei Oldenburg festgenommen, nachdem die Polizei auffälliges Fahrverhalten beobachtet hatte. Der Mann aus Höltinghausen war gegen 18:45 Uhr am 14. Januar 2026 mehrmals zwischen den Spuren geschwankt und auf den Standstreifen geraten, bevor Beamte eingriffen.
Die Polizei hielt den Sattelschlepper an einem Rastplatz entlang der Bundesstraße 213 an. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Fahrer einen medizinischen Notfall erlitten hatte. Sie leisteten sofort Erste Hilfe und alarmierten einen Rettungswagen, der den Mann in ein nahegelegenes Krankenhaus brachte.
Schon zuvor hatte derselbe Fahrer auf der A1 beinahe einen Unfall verursacht. Ein anderer Autofahrer musste ausweichen und auf den Standstreifen fahren, um eine Kollision zu vermeiden. Die Behörden zogen dem Mann daraufhin den Führerschein ein und leiteten ein Strafverfahren gegen ihn ein. Die Ermittler prüfen nun, ob Alkohol, Drogen oder gesundheitliche Probleme des Fahrers zu dem Vorfall beigetragen haben.
Der Lkw-Fahrer befindet sich weiterhin unter Ermittlung, während er sich im Krankenhaus erholt. Sein Führerschein wurde entzogen, und es stehen noch Anklagen aus. Die Polizei wertet weiterhin Beweise aus, um die genaue Ursache für sein gefährliches Fahrverhalten zu klären.
