26 January 2026, 18:38

Lebenslange Haft für heimtückischen Mord in einer Weilheimer Kiesgrube

Eine Schwarz-Weiß-Szene, die eine Gruppe von Menschen zeigt, einige bewaffnet, andere am Boden liegend, um einen Baum mit verstreuten Tieren, Fässern und Gegenständen; Text unten lautet "Siegeszug der Kaltwasser-Männer über den Bock, 21. März 1873".

Mörder nach über 20 Jahren wegen Verbrechen verurteilt - Lebenslange Haft für heimtückischen Mord in einer Weilheimer Kiesgrube

Ein 43-jähriger Mann ist wegen Mordes an einem 27-jährigen Opfer in Weilheim verurteilt worden. Die Tat ereignete sich in einer Kiesgrube, wo das Opfer dreimal mit einer Schrotflinte erschossen wurde. Der Täter wurde nun zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt, da das Gericht den Mord als heimtückisch einstufte.

Der Mord geschah in Weilheim, doch erst in diesem Jahr kam es zu einem rechtskräftigen Urteil. Laut Gericht lockte der Angeklagte das Opfer in die Kiesgrube, bevor er die tödlichen Schüsse abfeuerte. Der erste Schuss traf das Opfer tödlich, es folgten zwei weitere Schüsse.

Während des Prozesses behauptete der Beschuldigte, er habe das Opfer lediglich zur Rede stellen wollen. Das Gericht wies diese Darstellung jedoch zurück. Stattdessen stützte es sich auf sein Geständnis aus dem Jahr 2023, in dem er den Mord als vorsätzlich beschrieb. Weitere Details zu drei anderen Männern, die zuvor als mutmaßliche Mittäter genannt wurden, sind nicht bekannt geworden. Aktuelle Unterlagen zeigen, dass gegen sie keine laufenden Ermittlungsverfahren in Zusammenhang mit dem Fall bestehen.

Der Verurteilte muss eine lebenslange Haftstrafe wegen des geplanten und heimtückischen Mordes verbüßen. Das Urteil bringt einen Fall zum Abschluss, der in Weilheim begann. Weitere Anklagen oder Prozesse im Zusammenhang mit der Tat sind nicht bestätigt.

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