Lebensgefährliche Pfandsuche: Mann bringt S-Bahn in Hannover zum Notstopp
Serpil KranzLebensgefährliche Pfandsuche: Mann bringt S-Bahn in Hannover zum Notstopp
BPOL-H: Pfandsammler bringt sich auf Gleisen in Lebensgefahr – Bundespolizeiinspektion Hannover ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr
Bundespolizeiinspektion Hannover – Hannover – Ein 55-jähriger Deutscher hatte am Samstag Glück im Unglück… ✚ Weiterlesen
Ein 55-jähriger Mann hat am Samstag im Bahnhof Hannover-Linden/Fischerhof sein Leben riskiert, indem er die Gleisanlagen betrat. Er war auf der Suche nach Pfandflaschen, als ein herannahender S-Bahn-Zug der Deutschen Bahn eine Notbremsung einleiten musste, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Der Vorfall verursachte erhebliche Verspätungen für die Fahrgäste.
Das gefährliche Ereignis ereignete sich am 13. Dezember 2025 gegen Mittag. Der Mann begab sich auf die Gleise, offenbar ohne den heranfahrenden S-Bahn-Zug der Deutschen Bahn zu bemerken. Die Lokführer entdeckten ihn rechtzeitig und lösten eine Schnellbremsung aus, wodurch eine Kollision im letzten Moment verhindert wurde.
Die Polizei wurde umgehend alarmiert. Während der Mann unverletzt blieb, wurde er von den Beamten befragt, bevor er die nächste S-Bahn der Deutschen Bahn besteigen durfte. Der Zug erreichte den Hannover Hauptbahnhof schließlich mit etwa 20 Minuten Verspätung.
Auch andere Verbindungen waren von den Behinderungen betroffen. S-Bahnen der Deutschen Bahn hatten Verspätungen von bis zu 45 Minuten, da die Behörden die Stelle absicherten. Die Bundespolizei bestätigte später, dass sie Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr der Deutschen Bahn eingeleitet habe.
Bei dem Vorfall wurden keine weiteren Fahrgäste verletzt. Die Aktion des Mannes führte jedoch zu polizeilichen Ermittlungen und sorgte bei Pendlern für lange Wartezeiten. Die Behörden warnten eindringlich davor, Bahnanlagen unbefugt zu betreten, da dies mit erheblichen Risiken verbunden sei.
