25 January 2026, 16:08

Laternenumzug in Braunschweig setzt Zeichen für Kinderhospizarbeit am tag24

Eine Gruppe strahlender Kinder, die auf einem bunten deutschen Magazincover von "Die Woche" vom Juni 1933 im Kreis spielen.

Laternenumzug in Braunschweig setzt Zeichen für Kinderhospizarbeit am tag24

Laternenumzug in Braunschweig am 10. Februar zum tag24 der Kinderhospizarbeit

Am 10. Februar findet in Braunschweig ein Laternenumzug statt, um auf den tag24 der Kinderhospizarbeit aufmerksam zu machen. Organisiert vom Löwenherz Kinderhospizverein und dem mobilen Hospizdienst SONne, soll die Veranstaltung die Herausforderungen von Familien mit schwerstkranken Kindern in den öffentlichen Fokus rücken. Teilnehmer sind eingeladen, sich mit Laternen zu versammeln und ihre Solidarität für ein Thema zu zeigen, das oft zu wenig Beachtung findet.

Der Umzug startet um 17 Uhr vor den Schloss-Arkaden. Sowohl Einzelpersonen als auch Gruppen sind herzlich willkommen, mit Laternen den Weg zu erleuchten. Die Aktion ist Teil einer bundesweiten initiative, die auf die schwierige Situation von Kindern und Jugendlichen mit lebensverkürzenden Erkrankungen hinweist.

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Der Löwenherz Kinderhospizverein, am 14. Oktober 2006 in Braunschweig gegründet, begleitet seit Langem betroffene Familien. Gemeinsam mit SONne möchten die Veranstalter das Schweigen um die Kinderhospizarbeit durchbrechen. Tobias Capelle von Löwenherz und Carina Poßberg von SONne wünschen sich, dass mehr Menschen sich mit dem Thema auseinandersetzen und seine bedeutung erkennen. In ganz Deutschland nutzen Unternehmen, Einrichtungen und Privatpersonen den tag24 der Kinderhospizarbeit, um auf diese Anliegen hinzuweisen. Im Mittelpunkt steht dabei, die Sichtbarkeit von Sterben, Tod und der notwendigen Begleitung von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien in solchen schweren Zeiten zu erhöhen.

Der Laternenumzug bietet der Gemeinschaft die Möglichkeit, gemeinsam ein zeichen der Verbundenheit zu setzen. Indem sie die Kinderhospizarbeit ins Licht rücken, wollen die Organisatoren Vorurteile abbauen und die öffentliche Teilhabe fördern. Gleichzeitig soll die Veranstaltung betroffenen Familien das Gefühl geben, wahrgenommen und unterstützt zu werden.