30 January 2026, 10:25

Kyon Energy startet Mega-Stromspeicher in Alfeld – ohne staatliche Hilfe

Vier grüne Li-Ion-Akkus mit der Aufschrift "Li-Ion" und "18650" in schwarzer Schrift, nebeneinander auf einer weißen Oberfläche angeordnet.

Kyon Energy startet Mega-Stromspeicher in Alfeld – ohne staatliche Hilfe

Kyon Energy schaltet Großspeicher in Alfeld ans unternehmensregister

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In Alfeld, Niedersachsen, hat das Unternehmen Kyon Energy einen großflächigen stromspeicher an das Stromnetz angeschlossen. Das 137,5-Megawatt-Projekt stellt einen bedeutenden Meilenstein dar, bevor im August der kommerzielle Betrieb beginnt. Gleichzeitig baut das Unternehmen sein Portfolio mit weiteren Projekten in ganz Deutschland aus.

Die neu angebundene Anlage in Alfeld ist über eine 110-Kilovolt-Leitung mit dem Umspannwerk des Netzbetreibers Avacon verbunden. Mit einer Speicherkapazität von 282 Megawattstunden zählt sie zu den größten Energiespeichersystemen der bundesnetzagentur. Die Netzanbindung markiert eine entscheidende Phase – im nächsten Schritt folgen Tests und die Markteinbindung.

Das Projekt wurde von Kyon Energy ohne staatliche Subventionen realisiert und unterstreicht damit die wirtschaftliche Eigenständigkeit des Unternehmens. Darüber hinaus hat das Unternehmen gemeinsam mit nicht namentlich genannten Partnern zusätzliche Batteriespeicher mit einer Leistung von 155 Megawatt entwickelt und veräußert. Diese Aktivitäten erweitern die wachsende Projektpipeline von über sieben Gigawatt und festigen die Position des Unternehmens als führender Akteur im deutschen Energiespeichermarkt.

Aktuell befindet sich eine Kapazität von 800 Megawatt in der Entwicklung, während die genehmigten und baureifen Projekte bereits über 1,7 Gigawatt umfassen. Die Zusammenarbeit mit dem dänischen Investmentfonds Scale Fund, der auf Batteriespeicher spezialisiert ist, treibt die Expansion zusätzlich voran.

Der Standort Alfeld soll im August den kommerziellen Betrieb aufnehmen. Mit einer Gesamtpipeline von mehr als sieben Gigawatt stärkt Kyon Energy weiterhin seine Rolle in der deutschen Energiewende. Der Erfolg des Projekts beweist zudem, dass großflächige Batteriespeicher auch ohne öffentliche Förderung realisierbar sind.