Krone baut Stellen ab: Wirtschaftskrise zwingt Agrar- und Nutzfahrzeugriese zum Sparen
Winfried JunkKrone baut Stellen ab: Wirtschaftskrise zwingt Agrar- und Nutzfahrzeugriese zum Sparen
Landwirtschaftsriese Krone baut Stellen ab – Wirtschaftsdruck zwingt zum Handeln
Der Krone-Konzern aus Spelle in Niedersachsen reagiert auf die angespannte Wirtschaftslage mit spürbaren Personalanpassungen.
"Es stimmt, dass wir in den vergangenen zwei Jahren die Zahl der Leiharbeiter reduziert haben – sowohl im Nutzfahrzeugbereich als auch in der Agrartechnik."
- November 2025
Stichworte: Industrie, Finanzen, Wirtschaft
Die Krone Gruppe, ein weltweit führender Hersteller von Nutzfahrzeugen und Landmaschinen, steht unter wachsendem Wirtschaftsdruck durch vielfältige Herausforderungen. Mit über 10.000 Beschäftigten weltweit und einem Umsatz von 3 Milliarden Euro im vergangenen Jahr überprüft das Unternehmen nun seine Personalpolitik. Konzernchef Bernard Krone betont zwar, dass keine Massenentlassungen geplant seien – doch Anpassungen laufen bereits.
Die finanziellen Belastungen des Unternehmens resultieren aus dem verschärften Wettbewerb mit chinesischen Herstellern, den anhaltenden Lieferkettenstörungen durch den Ukraine-Krieg sowie zusätzlichen Kosten durch US-Zölle. Hinzu kommen strenge EU-Vorschriften und bürokratische Hürden, die die Krone Gruppe zu einer Neuausrichtung zwingen.
Vorerst setzt das Unternehmen auf eine schrittweise Anpassung der Belegschaft ohne großflächige Entlassungen. Die weitere Entwicklung hängt jedoch stark von der konjunkturellen Lage ab. Besonders spürbar werden die Maßnahmen voraussichtlich am Hauptsitz in Spelle sein, wo die Zahl der Zeitarbeitskräfte bereits deutlich gesunken ist.
